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Valentino Rossi gewann in seiner langjährigen Karriere schon acht Weltmeistertitel © getty

Nach einem Sturz gibt es Aufregung um Weltmeister Rossi. Derweil ist ein Deutscher in der 125-ccm-Klasse in der Erfolgsspur.

Phillip Island - Die deutsche Hoffnung Stefan Bradl ist im Endspurt der Motorrad-WM gut in Fahrt.

Eine Woche nach dem zweiten Saisonerfolg in der 125-ccm-Klasse in Japan fuhr der Aprilia-Pilot im Qualifying zum Großen Preis von Australien auf Phillip Island erneut in die erste Startreihe.

Bradl, der sogar noch minimale Titelchancen besitzt, war als Drittschnellster 0,4 Sekunden langsamer als WM-Spitzenreiter Mike di Meglio (Frankreich/Derbi), der sich in 1:37,553 Minuten die Pole Position vor Bradley Smith (Großbritannien/Aprilia) sicherte.

Sandro Cortese (Berkheim/Aprilia) steht auf Rang sechs, Bradls Teamkollege Robin Lässer (Isny) belegte den 24. Platz. In der Klasse bis 250 ccm, in der keine deutschen Fahrer am Start sind, war der italienische WM-Führende Marco Simoncelli (Gilera) der Schnellste.

Frisch gebackener Weltmeister stürzt

In der MotoGP-Klasse sorgte der frisch gekürte Weltmeister Valentino Rossi für Aufregung.

Der Italiener erlitt bei einem Sturz eine Halsverletzung. Ob er am Sonntag starten kann, müssen die Ärzte entscheiden.

"Ich habe einen steifen Nacken und brauche jetzt erstmal Ruhe", meinte Rossi, der nur auf dem zwölften Startplatz steht. Die Pole Position eroberte zur Freude seiner australischen Landsleute der entthronte Weltmeister Casey Stoner (Ducati).

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