vergrößernverkleinern
Dani Pedrosa muss sich noch an das neue Öhlins-Fahrwerk gewöhnen © Honda

Während Dani Pedrosa mit dem neuen Öhlins-Fahrwerk noch nicht zurechtkommt, rückt Andrea Dovizioso näher an die Top-Stars heran

Wenige Tage vor dem Saisonauftakt in Katar steigt auch im Honda-Werksteam die Vorfreude auf das erste Rennen des Jahres. Speziell Andrea Dovizioso reist zuversichtlich auf die Halbinsel am Persischen Golf, fuhr er doch bei den abschließenden Testfahrten im März auf dem Losail International Circuit die drittschnellste Rundenzeit. Dani Pedrosa hatte derweil noch so seine Schwierigkeiten mit dem neuen Öhlins-Fahrwerk der Honda RC212V.

Der Spanier, der in dieser Saison wieder zu seiner alten Startnummer 26 zurückkehrt, fuhr im vergangenen Jahr noch mit Federelementen der Firma Showa. Die sechs Testtage im neuen Jahr haben offenbar nicht ausgereicht, um sich erfolgreich auf das neue Material umzustellen. Dovizioso verfügt diesbezüglich über einen Erfahrungsvorsprung, da er bereits im letzten Saisondrittel 2009 auf Öhlins umgestiegen war.

Trotzdem geht Pedrosa frohen Mutes in die neue Saison. Im Gegensatz zu den vergangenen beiden Jahren schleppt sich der Honda-Pilot nämlich nicht mit einer Verletzung zum ersten Grand Prix, sondern ist nach einem erholsamen Winter topfit. "Ich starte ohne körperliche Probleme in die Saison. Das bedeutet, dass die Situation viel besser ist als in der Vergangenheit", so Pedrosa.

Angesichts der Abstimmungsprobleme übt sich der WM-Dritte der vergangenen Saison in Geduld. "Wir werden ruhig bleiben, sehr fokussiert sein und uns in den Freien Trainings einfach so gut wie möglich konzentrieren, um eine gute Abstimmung für das Rennen zu finden. Vor zwei Jahren haben wir zwischen den Tests und dem Rennwochenende einen unglaublichen Fortschritt erzielt. Das müssen wir wiederholen."

Dovizioso nähert sich der Spitze

Dovizioso klingt dagegen schon etwas optimistischer. "Ich freue mich wirklich auf das erste Rennen. Nach der langen Winterpause und den Testfahrten ist es ein sehr schönes Gefühl, wieder vor einem Rennwochenende zu stehen. Mein Team und ich sind sehr motiviert und mit der bisher geleisteten Arbeit zufrieden. Wir haben uns in die richtige Richtung bewegt und uns während der Tests stark verbessert."

Gerade bei den abschließenden Probefahrten in Katar konnte der Italiener seinen Rückstand auf die Spitze verringern. "Der Abstand auf die schnellsten Fahrer ist kleiner geworden, aber wir müssen weiterhin sehr hart arbeiten, denn wir sind noch nicht nah genug dran."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel