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Pol Espargaró unterstrich seine großen Ambitionen gleich im ersten Training © Kroiss

Pol Espargaró sichert sich die erste offizielle Bestzeit des Grand-Prix-Jahres 2010: Schnellste 125er-Runde in Katar - Sandro Cortese Vierter

Die Grand-Prix-Saison 2010 ist endlich gestartet.

Den ersten Auftritt des Jahres hatten die Piloten der 125er-Klasse in Katar. Unter dem Flutlicht in der Wüste holte sich Pol Espargaró in 2:07.218 Minuten die erste Bestzeit des Jahres.

Im ersten Freien Training der Saison konnte sich der Spanier recht deutlich gegen seine Landsleute Efrén Vázquez (2./2:07.530 Minuten) und Marc Márquez (3./2:07.592 Minuten) durchsetzen.

Die erfahrenen Piloten hatten von Beginn an die Nase vorn.

Alle erdenklichen Titelkandidaten - die drei Erstplatzierten zählen definitiv dazu - waren sofort auf Tempo gekommen. Auch Sandro Cortese.

Der deutsche Ajo-Teamkollege von Márquez erzielte in 2:08.170 Minuten die viertschnellste Zeit des Tages. Hinter Nicolás Terol (5./2:08.454 Minuten) hinterließ auch Randy Krummenacher (6./2:08.979 Minuten) eine erste Duftmarke.

Für die weiteren beiden deutschen Piloten lief es noch nicht ganz so rund.

"Ich muss das Setup in den Griff bekommen. Ich hoffe, dass ich die Probleme von den Testfahrten nun endlich hinter mir lassen kann", hatte Jonas Folger vor dem Training gesagt.

Allerdings ging die Rechnung nicht ganz auf. Der Bayer wurde in 2:11.099 Minuten nur auf Platz 13 geführt. Der Abstand zur Spitze ist erheblich.

Auch für Neuling Marcel Schrötter lief es noch nicht in Katar. Der Schützling von Ex-Weltmeister Toni Mang brachte seine Honda in 2:11.807 Minuten auf Rang 16.

"Ich will mich an die Strecke und an die Lichtverhältnisse gewöhnen. Danach habe ich vor, mich konstant zu steigern", so Schrötter.

Pechvögel des Tages waren Danny Webb, der sein Bike in den Kies legte und David Salom, dessen Lambretta nicht einmal eine Runde hielt.

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