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Marc Marquez zeigte im Qualifying in Katar eine überzeugende Vorstellung © Repsol

Marc Marquez feiert einen perfekten Einstand im Team von Aki Ajo: Pole-Position beim Auftakt in Katar - Teamkollege Sandro Cortese in der zweiten Reihe

Die Qualifikation zum ersten Grand Prix des Jahres wurden in der Nacht von Katar zu spanischen Festspielen. Die Pole-Position sicherte sich in beeindruckender Manier Marc Marquez, der die Szene eindeutig beherrschte. Der frühere KTM-Pilot fuhr in 2:06.651 Minuten locker an die Spitze und distanzierte den Rest der 125er-Welt um fast eine halbe Sekunde.

Mit Pol Espargaro (2./2:07.110 Minuten), Nicolas Terol (3./2:07.136 Minuten) und Efrén Vázquez (4./2:07.143 Minuten) komplettierten drei spanische Landsleute die erste Startreihe. Hinter dem Quartett von der iberischen Halbinsel klaffte erneut eine große Lücke. Der bärenstarke Randy Krummenacher hatte auf Platz fünf bereits 1,119 Sekunden Rückstand auf Marquez. Der Schweizer war in 2:07.770 Minuten dennoch gut unterwegs.

Die zweite Startreihe bietet ein buntes Gemisch von Nationalitäten. Hinter Krummenacher reihte sich Tomoyoshi Koyama (6./2:07.943 Minuten) ein. Hinter dem Japaner folgte Sandro Cortese (7./2:08.211 Minuten), der sich nach guten Trainingsleistungen wohl mehr ausgerechnet hatte. Der Deutsche hatte auf seinen Ajo-Teamkollegen an der Spitze satte 1,560 Sekunden Rückstand - eine Welt!

Für die weiteren deutschen Teilnehmer lief es im Zeittraining nur mäßig. Marcel Schrötter landete als 15. genau dort, wo er sich schon im Freien Training einsortiert hatte. Der einzige Honda-Pilot im Feld (2:09.739 Minuten) konnte sich überraschend stärker präsentieren als Jonas Folger. Der Ongetta-Hoffnungsträger war in 2:10.405 Minuten auf Platz 18 gar nicht bei der Musik. Auch der hoch eingeschätzte Aspar-Schützling Bradley Smith (2:08.835 Minuten) blieb auf Rang neun hinter den Erwartungen zurück.

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