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 Alex de Angelis
Stefan Bradl kollidiert in Losail in Runde 1 mit Stefan de Angelis und stürzt © getty

Stefan Bradl bleibt trotz des Sturzes locker, Sandro Cortese trauert verpasster Podestchance nach und Jonas Folger hat Sorgen

Losail - Der große Pechvogel des Tages hieß Stefan Bradl. Der Kiefer-Pilot wurde im Moto2-Rennen in der ersten Runde aus dem Rennen gerissen (DATENCENTER: Rennergebnis Katar-GP Moto2).

"Stefan konnte eigentlich nichts dafür. De Angelis hat zweimal aufgemacht, ist nach außen gekommen und Stefan ist dann aufgefahren. Er hat eine kleine Wunde am Finger und Prellungen in der Rippengegend. Bis Japan ist das wieder in Ordnung", so Jochen Kiefer gegenüber "SPORT1".

Bradl leicht verletzt

Der leicht verletzte Bradl war zwar enttäuscht, aber doch gelassen.

"Auch Alex de Angelis konnte eigentlich nicht viel dafür", so der Bayer. "Er kommt ans Hinterrad von Toni Elias und muss aufmachen. So etwas passiert manchmal. Ich schaue jetzt nach vorne und freue mich auf das Rennen in Japan." Nach eigener Aussage halten sich die Schmerzen nach dem Crash in der zweiten Kurve in Grenzen.

Cortese wollte mehr

Für Sandro Cortese war der Saisonauftakt in der 125er-Klasse weder Fisch noch Fleisch.

"Platz fünf ist okay, aber ich hatte mir eigentlich noch etwas mehr erhofft", so der Deutsche auf Nachfrage von "Motorsport-Total.com". "Krummenacher und Rabat haben mich teils etwas aufgehalten. Außerdem war mein Motorrad nicht ganz optimal. Jetzt blicke ich aber optimistisch auf das nächste Rennen in Japan." (DATENCENTER: Rennergebnis Katar-GP 125ccm)

Folger robbt sich nach vorne

"Mein Start war scheiße", bringt Jonas Folger den Auftakt auf den Punkt.

"Ich war fast Letzter und musste mich dann mühsam an langsamen Leuten vorbeiarbeiten." Der junge Ongetta-Pilot robbte sich nach und nach bis auf Platz 15 vor. "Am Ende baute mein Hinterreifen dann deutlich ab und die Motorleistung war auch nicht mehr so toll. Eigentlich bin ich also ganz zufrieden."

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