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Valentino Rossi startete erstmals seit 2005 wieder mit einem SIeg in die Saison © Yamaha

Valentino Rossi erwischt einen perfekten Start ins neue MotoGP-Jahr, Jorge Lorenzo fährt mit Herz und Adrenalin auf Platz zwei

Für Yamaha hätte es besser nicht kommen können. Der große Favorit Casey Stoner setzte sich im Rennen von Katar selbst außer Gefecht, somit war der Weg für Rennsieger Valentino Rossi frei. Der Italiener wehrte sich erfolgreich gegen Angriffe von Andrea Dovizioso und Nicky Hayden und siegte in der Nacht von Doha. Teamkollege Jorge Lorenzo machte mit einem Kraftakt in den letzten Runden sogar einen Yamaha-Doppelsieg perfekt.

"Mein Start war gut, aber ich litt unter mangelndem Speed auf der Geraden", berichtet Rossi, der Stoner zu Beginn nicht lange Paroli bieten konnte. "Als ich an Pedrosa vorbeikam, war Stoner schon ein Stückchen weg. Aber dann ist er abgeflogen. Das war Pech für ihn, aber für uns enorm wichtig. Eigentlich dachte ich, es würde danach einfacher werden, aber ich konnte Dovizioso kaum hinter mir halten. Er war wirklich stark", so das Lob an den Landsmann, der Dritter wurde.

"Wir hatten dann einen netten Kampf. Ich legte drei oder vier Runden lang etwas zu. Das war nicht einfach", beschreibt Rossi. "Diese 25 Punkte sind Gold wert. Vor allem auf dieser Strecke, die unserem Bike nicht sonderlich gut liegt. Wir haben in den Trainings clever gearbeitet und das ist nun der verdiente Lohn. Wir haben noch mehr Arbeit, aber eine gute Basis. In meiner Auslaufrunde ging mir der Sprit aus. Es war lustig, auf einem Motorroller in die Boxengasse zurück zu kommen."

"Ich habe den Kopf abgestellt und das Herz walten lassen", beschreibt Lorenzo seine kämpferische Fahrt auf Platz zwei. Ich wollte mich phasenweise zurücknehmen, aber irgendwann war zu viel Adrenalin da. Ich muste einfach Vollgas geben. Mit weniger Benzin ging es leichter, ich konnte nach vorne fahren. Ich war körperlich an der Grenze. Am Ende gab es nette Überholmanöver und so haben wir ein tolles Teamergebnis", sagt der Spanier. Es folgt sofort die Kampfansage: "In Motegi habe ich im vergangenen Jahr gewonnen..."

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