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Bradley Smith blieb am Wochenedne in Katar hinter den Erwartungen zurück © Team Aspar

Bradley Smith hat den achten Platz im Katar-Grand-Prix schnellstens verdaut und erwartet bereits für Motegi seine Form aus den Vorsaisontests zurück

Für einen der Titelfavoriten in der 125er-Klasse ist der WM-Auftakt nicht erwartungsgemäß verlaufen: Bradley Smith musste sich am Sonntagabend mit Platz acht zufrieden geben. Als Lohn dafür wurden dem 19-jährigen Briten aus Oxford acht WM-Punkte gutgeschrieben. Nachdem das erste Grand-Prix-Wochenende enttäuschend verlaufen war und er dieses schnellsten abgehakt hatte, blickt der ehrgeizige Athlet dem nächsten Rennen zuversichtlich entgegen.

"Es war ein verdammt schwieriges Wochenende", erläutert der WM-Zweite des Vorjahres. "Wir hatten nicht das beste Motorrad, um uns entsprechend in den Vordergrund drängen zu können. Wir mussten uns mit vielen Schwierigkeiten herumschlagen. Das Positive an der ganzen Sache ist: Das Team hat hervorragend gearbeitet und jeder hat einhundert Prozent gegeben. Platz acht war aber das Maximum, das wir hier erreichen konnten."

Smith zeigte sich auch umgehend als Teamplayer, indem er sagte: "Es tut mir leid für das Team, denn meine Crew ist der Ansicht, es wäre ausschließlich an ihnen gescheitert. Aber letztendlich zählt zu unserem Paket auch die Technik - und diese müssen wir verbessern. Daher wird sich jeder in der Zeit bis Motegi richtig reinhängen und dort werden wir dann um ein Vielfaches besser abschneiden. Da bin ich mir sicher!"

Dass der Aspar-Pilot am vergangenen Wochenende in keiner Trainingssitzung und auch nicht im Rennen im vorderen Feld mitmischen konnte, führt Smith auf zu wenig Topspeed zurück: "Es fehlte uns einfach an Geschwindigkeit", so der Gewinner von zwei 125er-Grands-Prix. "Dies wirkte sich vor allem auf den Geraden nachteilig aus. In den Trainings haben wir leider sehr viel Zeit dafür aufgewendet, sodass uns die Abstimmung nicht zu einhundert Prozent gelungen ist."

"Das Hauptproblem war aber der Motor, der nicht schnell genug war. Ich bin deshalb aber nicht negativ gestimmt, denn jeder hat hart gearbeitet. Wir haben mit diesem Bike das Beste aus der Situation gemacht und auch das bestmögliche Resultat erzielt. Diese acht WM-Punkte haben wir gewonnen - und ich bin mir sicher, dass wir die Saison stark fortsetzen werden."

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