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Alex Hofmann fuhr seine Motorradrennen mit der Startnummer 66 © imago

SPORT1-Experte Alex Hofmann blickt zurück auf den Saisonstart in den drei Top-Motorradklassen. Für Youngster Jonas Folger hat er einen Rat.

Hallo liebe Motorrad-Freunde,

der erste Grand Prix der Saison in Katar hat für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt, und das in allen drei Klassen - der 125er, der Moto2 und der MotoGP.

Erst einmal bin ich von den Rennen aller Klassen positiv überrascht. Aber gerade bei den 125ern hatte ich Marc Marquez auf dem Zettel. Die Tests haben gezeigt, dass gerade der Spanier bärenstark ist. Am Ende kam dann Nicolas Terol um die Ecke, hat eiskalt vollstreckt und sich den Sieg geholt.

Aus deutscher Sicht lief das Wochenende in Katar sehr gut ? das macht Hoffnung auf mehr. Der fünfte Platz von Sandro Cortese bei den 125ern war für den Anfang sehr gut.

Die Fehler aufarbeiten

Marcel Schrötter muss als Neuling dagegen erst mal viel lernen. Das erste Rennen ist deshalb immer schwierig.

Jonas Folger muss sich nach dem 15. Platz mit seinem Team hinsetzen und knallhart analysieren. Denn so kann es nicht weitergehen.

Ein überragender Bradl

In der Moto2-Klasse habe ich mir mal kurz gewünscht, Alex de Angelis wäre in der MotoGP geblieben. Hätte er Stefan Bradl nicht zu Sturz gebracht, hätten wir schon jetzt unseren ersten deutschen Moto2-Sieger. Denn Bradl war das ganze Wochenende überragend.

Die Moto2 zeigt sich bereits nach dem ersten Wochenende sehr interessant, denn in der Klasse müssen sich noch die Favoriten herauskristallisieren. Da heißt es, noch ein paar Rennen abzuwarten.

Aber auch Tom Lüthi aus deutschsprachiger Sicht ist ein sehr gutes Rennen gefahren. Der Schweizer fuhr die schnellste Rundenzeit. Das alles verspricht viel Spannung für die nächsten Rennen.

Stoner schlägt sich selbst

In der MotoGP konnte sich Casey Stoner in Katar eigentlich nur selbst schlagen, was er dann auch tat. Der Australier hat einfach zu schnell attackiert. Er hätte sich einfach ein wenig zurücknehmen müssen. Das Rennen hätte er dann auch gewonnen.

Überrascht bin ich, dass die ersten fünf innerhalb von 3,9 Sekunden lagen. So etwas hat es lange Zeit nicht gegeben. Dazu noch drei verschiedene Marken, mit Yamaha, Honda und Ducati und einem MotoGP Neuling, mit Ben Spies. Das alles verspricht Appetit auf mehr.

Euer Alex Hofmann

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