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Mattia Pasini hat sich beim Moto2-Auftakt mi Platz sechs sehr gut behauptet © Honda

Moto2-Pilot Mattia Pasini findet, dass die Nachfolgeserie der 250er-WM den Fahrern und Teams eine maximale Gleichberechtigung garantiert

Der Saisonauftakt der neuen Moto2-Klasse war an Spannung kaum zu überbieten. In der Qualifikation lagen die ersten 13 Piloten innerhalb einer Sekunde. Auch im Rennen waren die Positionen hart umkämpft: Von 41 Startern erreichten in Katar 32 das Ziel, Lukas Pesek und Mike di Meglio fuhren sogar gleichzeitig über die Ziellinie. Per Fotofinish wurde Pesek zum, Sieger dieses Zweikampfs gekürt, als 15. erhielt er den letzten zu vergebenen WM-Punkt.

Etwas weiter vorne gab es ein ähnlich spannendes Duell um Platz sechs. JiR-Pilot Mattia Pasini erreichte 0,057 Sekunden vor Interwetten-Fahrer Tom Lüthi das Ziel. "Lüthi holte sehr schnell auf und wir waren plötzlich in einen Zweikampf verwickelt. Ich habe versucht, immer an ihm dranzubleiben und ihn nie mehr als ein oder zwei Kurven führen zu lassen. Letztendlich hatte ich damit Erfolg und habe ihn auf der Ziellinie besiegt", so Pasini.

Dass die neue Rennserie hart umkämpft ist, lässt sich an Pasinis Rennverlauf sehr schön ablesen. Mit nur 1,2 Sekunden Rückstand auf die Pole-Position von Startplatz 18 ins Rennen gegangen, erreichte der Italiener das Ziel als Sechster. "In Katar habe ich zwar am Anfang etwas Zeit auf die Führungsgruppe verloren, bin danach aber ähnliche Rundenzeiten gefahren."

Pasini findet den neuen Wettbewerb in der Nachfolgeserie der 250er-WM gut. "Es ist eine sehr 'demokratische' Kategorie, denn wir haben alle dieselbe Basis: Motoren und Reifen." Zudem seien die neuen Maschinen weniger nervös als die 250er. "Sie können etwas entspannter gefahren werden, und es ist auch einfach mit ihnen zu rutschen. Diese Art zu fahren mag ich sehr."

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