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Das Rennen auf dem Twin Ring in Motegi wurde auf Oktober verschoben © IRL

Laut IRTA-Boss Mike Trimby war die Absage des Großen Preises von Japan unvermeidbar - Zu viele Teams hätten nicht rechtzeitig anreisen können

Die Absage des für dieses Wochenende geplanten Großen Preises von Japan war offensichtlich unausweichlich. Da nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull große Teile des europäischen Luftraums zu Wochenbeginn gesperrt waren, konnten die mehrheitlich in Europa beheimateten Grand-Prix-Teams nicht wie ursprünglich vorgesehen nach Motegi reisen.

Angesichts der vielen Flugausfälle, hatte sich MotoGP-Vermarkter Dorna bereits am vergangenen Samstag mit sämtlichen Teams in Verbindung gesetzt, um herauszufinden, auf welche Flugverbindungen diese gebucht waren. "Viele sollten am Montag fliegen und diese Flüge waren bereits gestrichen", so IRTA-Boss Mike Trimby gegenüber 'Motor Cycle News'.

Nachdem deutlich wurde, dass die meisten Teams weder am Montag noch am Dienstag in Richtung Japan würden fliegen können, einigten sich FIM-Präsident Vito Ippolito und Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta mit den Veranstaltern des Rennens in Japan auf eine Verlegung des Großen Preises. Der Grand Prix in Motegi soll nun am ersten Oktober-Wochenende nachgeholt werden.

"Unser Flug wurde zum Beispiel gestrichen und der frühstmögliche Zeitpunkt, an dem wir von Großbritannien aus nach Japan hätten fliegen können, wäre der 22. April gewesen. Aufgrund der Zeitverschiebung hätte das bedeutet, dass wir erst am Freitag angekommen wären. Es war also einfach nicht machbar", so Trimby.

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