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Nicky Hayden kommt mit der Ducati Desmosedici immer besser zurecht © Ducati

Nicky Hayden spricht im Interview über die Atmosphäre bei Ducati, den neuen Motor der GP10 und seine Vorliebe für die Strecke in Indianapolis

Nicky Hayden befindet sich in seiner zweiten Saison bei Ducati. Nach einem Jahr der Eingewöhnung scheint der Weltmeister von 2006 nun immer besser mit der Desmosedici zurechtzukommen. Im Interview spricht Hayden über diese Anpassungsphase und das kollegiale Verhältnis zu Casey Stoner. Außerdem äußert sich der US-Amerikaner über die anstehenden Regeländerungen, den Saisonauftakt in Katar und seine Erfahrungen im Automobilrennsport.

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"In diesem Winter war das Bike aber etwas anders und ich fühlte mich auf Anhieb wohler damit - und auch mit dem Team. Ich war lange bei Honda und bestreite nun meine zweite Saison für Ducati. Das war im vergangenen Jahr durchaus eine große Veränderung. Ich habe mich sicherlich nicht so angepasst, wie ich das wollte. In dieser Saison scheinen mir die Dinge diesbezüglich etwas leichter von der Hand zu gehen. Die Kommunikation mit dem Team ist jedenfalls deutlich besser als noch 2009. Ich fühle mich wohl und mag das Bike. Beim Testen waren wir schon schnell unterwegs, doch da gibt es freilich noch immer einige Bereiche, in denen wir uns steigern müssen. Vor uns liegt also noch einiges an Arbeit."

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Ducati-Motor ist prima

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"Aber um ehrlich zu sein: In Katar bin ich halt nicht besonders gut aus der letzten Kurve herausgekommen. Mir war das gesamte Wochenende über klar, dass ich dort Schwierigkeiten haben würde - mit der Balance der Elektronik und mit der Traktionskontrolle. Ich brachte die Kraft einfach nicht auf die Straße. Das war ein Problem und das war mir auch bewusst. Wir haben es in den TV-Bildern gesehen und auch anhand der Daten erkannt. Bis zum Rennen war mir allerdings nicht klar, dass wir derart große Schwierigkeiten hatten. Wenn ich zurückgehen und einen anderen Weg einschlagen könnte, dann würde ich vermutlich meine Übersetzung verändern, um zu versuchen, diese Kurve besser zu erwischen. Diese Ecke hat mir fast den Stecker gezogen. Wäre ich dort besser gewesen, hätte ich wohl einen besseren Kampf zeigen können. Wir haben aber jedenfalls daraus gelernt."

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Schonung der Motoren ist wichtig

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Hinterreifen sind am Limit

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Es gibt keine Geheimnisse

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Wirtschaftslage ist schwierig

"Leider ist die Wirtschaftslage aktuelle schwierig und die Hersteller sind angeschlagen. Da kannst du nicht einfach so neue Regeln aufstellen und die Teams können nicht ihr ganzes Geld dazu verwenden, neue Teile zu entwickeln. Ich habe das aber wirklich nicht zu sehr verfolgt. Die Idee, zurück zu den 1.000er-Maschinen zu gehen, finde ich aber klasse. Was das technisch bedeutet - nun ja, ich bin ein Fahrer und kein Ingenieur. Alles verstehe ich nicht von dieser Materie, also kann ich nicht viel darüber sagen."

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"Du musst hart bremsen, es gibt einige enge und kurvenreiche Abschnitte, aber auch ziemlich schnelle und flüssige Teile. Hinzu kommen die unterschiedlichen Oberflächen. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf, wieder nach Indy zu reisen. Wir haben drei US-amerikanische Piloten, die aktuell richtig gut unterwegs sind, dementsprechend ist einiges geboten. Das wird eine schöne Sache. Wir werden die Unterstützung der US-amerikanischen Fans brauchen. Hoffentlich kommen viele Zuschauer an die Strecke. Der Indianapolis Motor Speedway macht gute Arbeit. Es ist nicht einfach nur ein Rennen. Sie wissen schon, wie man einen runden Event auf die Beine stellt - in der Innenstadt, auf dem Dirtkurs, durch Stuntshows und was nicht alles. Sie machen das richtig. Und ich freue mich sehr darauf."

Keine Ambitionen im Automobilrennsport

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Von Vulkanausbruch überrascht

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