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Toni Elias hat die Zeit seit dem Saisonauftakt intensiv genutzt © Honda

Toni Elias wird auch in Jerez noch nicht hundertprozentig fit sein - Intensive Zusammenarbeit mit dem Physiotherapeuten

Toni Elias ist hart im Nehmen. Nur zehn Tage nach seinen Operationen am linken Fußgelenk und am kleinen Finger der linken Hand zeigte der Katalane beim WM-Auftakt in Katar mit dem vierten Platz eine bemerkenswerte Leistung. Verständlicherweise ist Elias die nicht geplante längere Rennpause nach der kurzfristigen Terminverlegung des Großen Preises von Japan ganz gelegen gekommen.

"Ein Blick zurück auf das Rennen in Katar macht mich sehr glücklich", so der Gresini- Pilot. "Mein gesundheitlicher Zustand war hart an der Grenze, um überhaupt teilnehmen zu können. Ich hätte nie erwartet eine derartige Leistung abliefern zu können. Die Pole-Position am Samstag hat mir sehr geholfen, mein Vertrauen wieder zu finden und hat mich auch zusätzlich motiviert. Die perfekte Unterstützung seitens meines Teams sollte nur die Draufgabe gewesen sein."

"Es war eine unglaubliche Anstrengung für mich", fährt Elias fort, "und ich spüre auch noch immer die Auswirkungen davon. Ich denke, es wird mir niemand übel nehmen, aber die Terminverlegung des Rennens in Motegi war ein Geschenk Gottes für mich. Ich habe mehr Zeit zur Erholung bekommen."

"In den letzten Wochen habe ich sehr viel geschlafen und auch viel gegessen. Das hat mir richtig gut getan. Natürlich habe ich auch die Zeit mit meinem Physiotherapeuten intensiv genutzt. Wir haben viele Übungen gemacht, damit ich wieder zu Kräften komme", so Elias.

"Ich werde für Jerez sicher noch nicht zu einhundert Prozent fit sein, aber dass wir nicht nach Japan gehen mussten, war schon eine große Hilfe für mich. Hoffentlich kann ich an diesem Wochenende ein weiteres großartiges Rennen fahren. Noch dazu auf einer Rennstrecke, die ich wirklich sehr mag."

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