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Valentino Rossi ist laut eigenen Angaben derzeit nicht vollkommen fit © xpb.cc

Auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Spanien bekennt Valentino Rossi: "Die Schulter macht mir noch Probleme"

Während sich manche Fahrer über die kurzfristige Verlegung des Großen Preises von Japan geärgert haben, da sie für sich persönlich gute Chancen auf dem Twin Ring in Motegi ausgerechnet hatten, waren andere Piloten über das freie Wochenende wiederum sehr erfreut. So hatte der eine oder andere Fahrer eine Woche mehr Zeit, um sich von Verletzungen zu erholen.

Bei Yamaha traf letzteres gleich auf beide Piloten zu. Der Eine, Valentino Rossi, war in der Woche nach dem Saisonauftakt in Katar beim Motocross auf seine Schulter gefallen. Der Andere, Jorge Lorenzo, verletzte sich bereits vor dem Saisonstart an der rechten Hand. Beide sind vor dem Rennwochenende in Jerez nicht vollkommen fit.

"Leider macht mir die Schulter noch Probleme und da sind auch noch einige Schmerzen", so Rossi auf der offiziellen Pressekonferenz am Donnerstag. "Normalerweise braucht eine solche Verletzung drei Wochen um auszuheilen. Es sind aber erst zwei Wochen vorüber, seitdem es passiert ist. Ich brauche also volle sieben Tage mehr, um wieder fit zu sein."

Durch die Absage des Rennens in Motegi hatte der Weltmeister allerdings bereits eine Woche mehr Regenerationszeit als ursprünglich angenommen. "Ich hatte sehr viel Glück, dass Motegi verschoben wurde." In der vergangenen Woche habe sich der Zustand seiner Schulter deshalb auch "sehr verbessert. Aber wie sehr, werden wir erst morgen sehen."

Jerez ist für Spanier etwas Besonderes

Rossis Teamkollege Lorenzo äußerte sich ganz ähnlich. "Die zusätzliche Woche bedeutet, dass sich die Hand jetzt viel besser anfühlt." Der Spanier freut sich zudem sehr auf das erste seiner vier Heimrennen. "Dieses Rennen ist für spanische Piloten etwas ganz Besonders, auch wenn ich hier in der MotoGP nicht so gute Resultate hatte. Ich hoffe, dass sich die Dinge dieses Jahr ändern."

Im Gegensatz zu Lorenzo hat Dani Pedrosa in Jerez bereits ein MotoGP-Rennen gewonnen. 2008 stand der Honda-Pilot in Andalusien ganz oben auf dem Siegertreppchen. "Jerez ist ein besonderes Rennen für die spanischen Leute und die spanischen Fahrer", so Pedrosa. "Ich muss etwas dieser Energie nutzen und Druck machen, auch wenn die Dinge mit dem Bike nicht wirklich perfekt liegen. Ich muss mich auf das Rennen und auf eine schnelle Rundenzeit konzentrieren."

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