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Casey Stoner sicherte sich am Freitag die Bestzeit in Jerez © Ducati

Casey Stoner sichert sich zum Auftakt des MotoGP-Wochenendes in Jerez die Bestzeit und stürzt - Jorge Lorenzo und Nicky Hayden auf den Plätzen

Casey Stoner macht dort weiter, wo er in Katar aufgehört hat: Er ist schnell, aber auch sturzanfällig. Der australische Ducati-Star machte bei herrlichen Bedingungen im sommerlichen Jerez zunächst mit guten Rundenzeiten auf sich aufmerksam, bevor später die Kameras einen "Rolling Stoner" einfingen. Der Reihe nach: Stoner war früh aus der Box gefahren, hatte der versammelten Konkurrenz mit 1:39.731 Minuten eine Zeit vor den Latz geknallt, die nicht zu packen war.

Nach nur vier Umläufen hatte der Ex-Weltmeister zunächst genug. Er steuerte die Box an und ließ seine GP10 in aller Ruhe umbauen. Als Stoner dann zu seinem zweiten Run herausfuhr, gab es zunächst einige konstant schnelle Umläufe, aber dann übertrieb er es. In Kurve neun rutsche er über das Vorderrad und legte sich und sein Bike in den Kies. Stoner nahm es gelassen, stand unverletzt schnell wieder auf.

Unterdessen mühte sich die Konkurrenz ab. Jorge Lorenzo schob sich mit insgesamt 30 Umläufen fleißig immer näher an den Ducati-Piloten heran, aber es reichte nicht zur Bestzeit. Der Spanier blieb auf seiner besten Runde in 1:39.875 Minuten nur geringfügig hinter Stoner zurück. Nicky Hayden zeigte von Beginn an eine gute Leistung und markierte in 1:40.148 Minuten die drittschnellste Zeit vor Lokalmatador Dani Pedrosa (Honda/1:40.200).

Und der Weltmeister und Katar-Sieger Valentino Rossi? Der Italiener ging vorsichtig zu Werke und arbeitete solide im ersten Freien Training. In 1:40.359 Minuten setzte sich der "Doktor" letztlich auf Rang fünf. Das wird dem Yamaha-Star nicht ganz gefallen, aber ein Rossi legt meist ohnehin im Verlauf eines Rennwochenende nach und nach immer mehr zu.

Hinter einem gut auftrumpfenden Suzuki-Altstar Loris Capirossi (6./1:40.716) und Tech-3-Pilot Colin Edwards (7./1:40.913) sicherte sich MotoGP-Neuling Hector Barbera den starken achten Platz. Der Aspar-Ducati-Pilot fand sich früh im Training einmal im Kiesbett wieder, rappelte sich jedoch auf und setzte in 1:41.034 Kinuten eine beeindruckende Rundenzeit. Mit Suzuki-Pilot Álvaro Bautista (9./1:41.093) zeigte sich ein weiterer spanischer Rookie am Freitag in guter Form.

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