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Alex Debón fuhr am Freitag vor Gábor Talmásci Bestzeit in Jerez © Honda

Alex Debón lässt seine spanischen Landsleute im Freien Training jubeln: Bestzeit vor Gábor Talmácsi - Stefan Bradl auf Platz 17

Die Moto2-Klasse bietet auch am zweiten Rennwochenende der Saison hochklassigen Sport. Im ersten Freien Training der 250er-Nachfolgeserie in Jerez lagen immerhin elf Piloten innerhalb von einer Sekunde. Den absoluten Topwert des Tages markierte Lokalamatador Alex Debon in 1:44.419 Minuten. Der Ajo-Pilot hatte dabei einen deutlichen Vorsprung auf die Konkurrenz. Gábor Talmácsi (2./1:44.880) hatte bereits fast eine halbe Sekunde Rückstand.

Hinter den starken Kenny Noyes (3./1:44.920) und Yuki Takahashi (4./1:44.977) zeigte Sergio Gadea, was in dem deutschen Kalex-Bike steckt. Der Spanier in Diensten von Pons fuhr sich mit seiner besten Runde in 1:45.162 Minuten auf den guten fünften Rang, sein Teamkollege Axel Pons war allerdings auf Rang 19 schon recht weit weg von der Spitzengruppe.

In der Moto2 gibt es derzeit eine unglaubliche Leistungsdichte zwischen den einzelnen Chassisherstellern. Auf den ersten neun Plätzen tummelten sich im Freien Training Bikes von FTR, Speed Up, Harris, Tech 3, Kalex, Blusens, RSV, Suter und Moriwaki. Thomas Lüthi (Interwetten/1:45.352) zeigte auf Platz neun eine starke Vorstellung und überzeugte mit kostant gutem Niveau. Gresini-Mann Toni Elias (13./1:45.517) blieb ebenso hinter den Erwartungen zurück wie Stefan Bradl.

Der deutsche Kiefer-Pilot war mit dem Setup seiner Suter noch nicht ganz zufrieden. "Ich bin relaxed, es ist noch nichts verloren", gibt sich Bradl nach Platz 17 im Interview mit 'Sport1' entspannt. "Ich weiß genau, was für morgen zu tun ist." Bradl will nach einer starken Leistung am Auftaktwochenende in Katar nun in Spanien endlich die Früchte der guten Arbeit ernten. Im Freien Training betrug der Abstand zur Spitze aber fast 1,5 Sekunden.

Noch schlimmer erging es anderen prominenten Piloten. Dominique Aegerter konnte auf Platz 23 nicht recht überzeugen, Arne Tode (Racing Team Germany) kam nur auf Rang 34. Nicht viel besser platzierten sich die hoch eingeschätzten Mattia Pasini (33.) und Niccolò Canepa. Der Ex-MotoGP-Pilot, der 2010 für Scot in der Moto2 im Einsatz ist, landete am Freitag auf Platz 31.

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