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Jonas Folger hatte am Samstagmorgen einen Motorschaden zu verkraften © FWeisse

Das gestrige erste Training sollte für Jonas Folger nur ein kleiner Lichtblick gewesen sein - Startplatz 19 in Jerez

Nach dem Qualifikationstraining zum Grand Prix von Spanien war Jonas Folger die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Dabei hatte das Rennwochenende in Andalusien mit der zwölftschnellsten Rundenzeit im ersten Freien Training recht verheißungsvoll begonnen. Doch nach bereits einer Runde war am Vormittag das Training für Folger zu Ende.

"Am Vormittag ist wieder einmal der Motor kaputt gegangen", so der 16-jährige Bayer. "Und in meiner ersten fliegenden Runde habe ich auch einmal auf der Bremse ins Leere gegriffen. Den Rest des Trainings habe ich in der Box verfolgt." In der Pause bis zum Qualifying ab 13:00 Uhr konnte der Motor von Folgers Aprilia RSA rechtzeitig repariert werden.

"Im Qualifying bin ich so einigermaßen zum Fahren gekommen. Aber es haben einfach die Runden vom Vormittag gefehlt. Wir mussten quasi wieder von vorne mit der Abstimmung beginnen. Zudem machen uns auch die hohen Temperaturen zu schaffen. Hinten fühlt sich meine Aprilia recht stabil an, aber vorne rutscht sie zu viel und kann die Linie beim besten Willen nicht halten ", meint Folger, der für das morgige Rennen auf ein brauchbares Motorrad hofft.

"Wir haben in letzter Zeit so viele Sachen durchprobiert, dass ich mich eigentlich schon gar nicht mehr richtig orientieren kann", so Folger. "Hoffentlich gelingt es uns bis morgen das Bike auf den gestrigen Stand zu bringen. Wenngleich es noch nicht optimal war, ein Lichtblick war es trotzdem. Und ich möchte auch endlich eine Richtung einschlagen können, mit der wir auf weitere Sicht aus diesem Dilemma kommen können."

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