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Dani Pedrosa erwartet am Sonntag ein anstrengendes Rennen © Repsol

Dani Pedrosa war von seiner eigenen Leistung in der Qualifikation überrascht und erwartet im Rennen starke Gegner - Andrea Dovizioso unzufrieden

Beim Saisonauftakt in Katar steckte Dani Pedrosa die meiste Zeit irgendwo im Mittelfeld fest. Bis auf seinen schon üblichen Raketenstart zu Beginn des Rennens war von dem Honda-Piloten wenig zu sehen. Im Allgemeinen wurden Anpassungsprobleme an das neue Öhlins-Fahrwerk dafür verantwortlich gemacht, dass Pedrosa plötzlich gegenüber Teamkollege Andrea Dovizioso das Nachsehen hatte.

Doch in Jerez hat sich die Reihenfolge innerhalb des Honda-Werksteams wieder gedreht. Schon am Freitag schien sich Pedrosa auf der Strecke in Jerez besser zurechtzufinden als Dovizioso. In der Qualifikation folgte dann der Paukenschlag: Pedrosa holte die Pole-Position (1:39.202 Minuten), Dovizioso qualifizierte sich nur für die dritte Startreihe (9./1:40.021).

"Um ehrlich zu sein, habe ich mit dieser Pole-Position nicht gerechnet", so Pedrosa. "Allerdings bedeutet sie für mich nicht so viel, denn wichtig wird die Leistung im Rennen sein - und da müssen wir noch hart arbeiten. Unsere Konkurrenten sehen ebenfalls sehr stark aus. Wir können uns also nicht ausruhen, denn das wird ein langes, anstrengendes Rennen."

Immerhin haben sich die technischen Veränderungen seitens Honda bereits jetzt ausgezahlt. "Der neue Rahmen bringt einige Verbesserungen. Aber wir sind immer noch nicht ganz da und müssen weiterhin an der Stabilität arbeiten, um auf eine Renndistanz konkurrenzfähig zu sein."

Teamkollege Dovizioso hatte nach der Qualifikation nicht das Gefühl, sein Potenzial voll ausgeschöpft zu haben. "Ich denke, dass wir es heute in die zweite Reihe hätten schaffen können. Deshalb bin ich etwas enttäuscht. Heute Morgen haben wir unser volles Potenzial gezeigt, denn da waren wir vier Zehntel hinter dem Führenden. Es ist eine Schande, dass wir das im Qualifying nicht wiederholen konnten."

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