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Strahlender Sieger: Toni Elias gewann das zweite Moto2-Rennen der Saison © Honda

Toni Elias gewinnt ein heißumkämpftes Moto2-Rennen in Jerez - Rennabbruch nach Massencrash führte zu Neustart

Toni Elias lässt die spanischen Fans in Jerez jubeln. Der Gresini-Pilot setzt sich in einem atemberaubenden Moto2-Rennen hauchdünn gegen Shoya Tomizawa und Tom Lüthi durch. Das Rennen, das nach einem Neustart nur über 17 anstatt 26 Runde ausgetragen wurde, war gespickt von zahlreichen Ausbremsmanövern an der Spitze. Die Führung wechselte beinahe in jeder Runde mehrere Mal.

Stefan Bradl erlebte ein durchwachsenes Rennen. Nach einem schlechten Start kam der Kiefer-Pilot lediglich an neunter Stelle aus der ersten Runde zurück. Im Ziel wies Bradl zwar nur einen Rückstand von rund zwölf Sekunden auf den Sieger aus, aber das bedeutete in diesem sehr eng beieinander liegenden Moto2-Starterfeld heute nur den 14. Rang.

Der Neustart um 12:45 Uhr war nötig geworden, nachdem es in der zweiten Runde zu einem Massencrash kam, dem insgesamt neun Fahrer zum Opfer fielen. Tomizawa versuchte sich am Ende der Gegengeraden innen an Simone Corsi vorbeizubremsen, beide Fahrer stießen mit ihren Maschinen zusammen. Der Japaner stürzte und seine Suter-MMX verteilte sofort Flüssigkeit auf dem Asphalt.

Auf dieser nassen Spur, möglicherweise Kupplungsflüssigkeit oder Benzin, verloren dahinter gleich mehrere Fahrer die Kontrolle über ihre Motorräder und rutschten im Parallelflug von der Strecke. Die Rennleitung reagierte sofort und der Grand Prix wurde abgebrochen. Der Neustart erfolgte in der ursprünglichen Startaufstellung, da die zweite Runde des Rennens noch nicht beendete war.

Wie schon beim ersten Versuch gewann Elias auch den zweiten Start. In der Folge entwickelte sich ein unterhaltsames Rennen, in dem vor allem Kenny Noyes und Lüthi mit waghalsigen Bremsmanövern immer wieder für spektakuläre Überholvorgänge sorgten. Letztlich war es Elias, der eine Runde vor Schluss die Führung übernahm und diese auch bis zum Zielstrich verteidigte.

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