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Dani Pedrosa hätte in Jerez beinahe einen Start-Ziel-Sieg gefeiert © Honda

Dani Pedrosa verpasste in Jerez nur knapp einen Start-Ziel-Sieg - Andrea Dovizioso erhofft sich Fortschritte durch neue Teile

Wäre das heutige MotoGP-Rennen nur über 26 anstatt 27 Runden gegangen, hätte Dani Pedrosa einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg eingefahren. Doch in der letzten Runde, wenige Kurven vor dem Ziel, bremste sich Jorge Lorenzo innen an Pedrosa vorbei und fuhr zum Sieg. Dennoch stellt der zweite Platz für Pedrosa einen Erfolg dar, schließlich kam der Honda-Pilot noch beim Saisonauftakt in Katar als Siebter über 16 Sekunden hinter dem Sieger Valentino Rossi ins Ziel.

In Jerez fehlte Pedrosa nur noch eine halbe Sekunde. Deshalb konnte sich der Spanier, nachdem er die erste Enttäuschung über den verlorenen Sieg überwunden hatte, über die Fortschritte seines Teams freuen: "Ich bin froh, dass ich auf dem Siegertreppchen bin, so nah an der obersten Stufe."

Pedrosa bedankte sich bei Repsol-Honda für die harte Arbeit, die das Team in den zurückliegenden Wochen absolviert habe. "Wir müssen aber weiter arbeiten, angefangen mit dem morgigen Test, damit wir uns bis Le Mans verbessern können", so Pedrosa, der in der Weltmeisterschaft nun mit 29 Punkten an dritter Stelle liegt.

Einen Platz dahinter rangiert nun Honda-Teamkollege Andrea Dovizioso. Der Italiener erlebte ein anstrengendes Wochenende, das er mit Position sechs im Rennen abschloss. "Ich hatte einen guten Start und meine ersten Runden waren gut. Ich konnte an ein paar Fahrern vorbeiziehen und auf den sechsten Platz klettern", so Dovizioso.

Als fünf Runden vor dem Ende klar war, dass er die beiden Ducatis vor ihm nicht mehr würde erreichen können, konzentrierte er sich darauf, die Honda sicher ins Ziel zu bringen. Doch Doviziosos Ansprüche sind seit dem Winter gestiegen. "Ich bin mit dem Ergebnis unzufrieden. Wir werden weiter arbeiten und ich bin sehr froh, dass wir morgen die Gelegenheit haben, neue Teile zu testen. Ich bin zuversichtlich, dass wir in Le Mans konkurrenzfähig sein werden."

Hondas Teammanager Toshiyuki Yamaji war trotz des knapp verpassten Sieges nicht unzufrieden. "Dani hat heute eine wirklich tolle Leistung gezeigt, konnte sich ganz lange vorne und seine Rundenzeiten konstant halten, was für uns einen großen Fortschritt darstellt. Er hätte den Sieg wirklich verdient gehabt. Heute haben wir das Potenzial gezeigt, dass wir Rennen gewinnen können, und wir werden unermüdlich arbeiten, bis wir dieses Potenzial auch umsetzen", so Yamaji.

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