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Für Jonas Folger endete der Grand Prix von Spanien im Kiesbett © Privat

Aufgrund einer Kollision in der letzten Runde begrub Jonas Folger ein Top-10-Ergebnis im Kiesbett - Schulter geprellt

Abwechslungsreicher hätte das Grand-Prix-Wochenende in Jerez für Jonas Folger kaum über die Bühne gehen können. Nach dem für ihn desaströsen WM-Auftakt in Katar,hatte sich der 16-jährige Bayer am Freitag viel vorgenommen. Doch am Samstag war die Abstimmung seiner Aprilia RSA von einem brauchbaren Setting weit entfernt. Das Rennen am Sonntag verlief für den Youngster dann lange Zeit zufriedenstellend - bis es in der letzten Runde zu einer Kollision mit Jasper Iwema kam.

"In den letzten Runden hatten meine Gruppe und ich Kontakt zu den Fahrern auf den letzten Top-10-Plätzen", so Folger nach dem Rennen. "Ich selbst war aber auch zu diesem Zeitpunkt in einem Zweikampf mit Jasper verwickelt. Im letzten Umlauf kam es nach ein paar Positionswechseln zu einer Berührung mit ihm. Ich bin dabei gestürzt, während er das Rennen zu Ende fahren konnte."

In der ersten Aufregung glaubte Folger unverletzt davon gekommen zu sein. "Außer, dass ich gleich danach etwas Kopfweh hatte, fehlte mir eigentlich nichts. Doch mit der Zeit kamen die Schmerzen und nach einem Besuch in der Clinica Mobile muss ich meinen linken Arm in einer Schleife tragen - Schulterprellung lautet die Diagnose. Es ist aber nicht weiter schlimm."

Folger kann dem Rennen aber dennoch etwas Positives abgewinnen. "Nichtsdestotrotz bin ich mit der heutigen Performance zufrieden. Das Motorrad war in einem brauchbaren Zustand und so konnte ich ein anständiges Rennen fahren. Es ist mir ein guter Start gelungen und in der ersten Runde habe ich mich gleich an ein paar Gegner vorbeigepresst."

"In weiterem Verlauf des Rennen bin ich in einem immer besser werden Rhythmus gekommen", fährt er fort, "und so ging es ständig vorwärts. Meine Rundenzeiten waren ansprechend. Es war in jedem Fall eine deutliche Steigerung zu erkennen. Das stimmt mich für die nächsten Rennen zuversichtlich. Es muss uns aber unbedingt gelingen, zumindest diesen Level halten zu können. So wie es heute der Fall war, befinden wir uns mit dem Motorrad auf dem richtigen Weg."

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