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Stefan Bradl fährt seit 2007 auf einer Aprilia-Maschine © getty

Vor zwei Wochen schien Stefan Bradl sich bedingungslos nach seinem Sponsor zu richten. Jetzt werden seine Töne lauter.

München - Deutschlands bester Motorrad-Fahrer Stefan Bradl drängt weiter auf den Wechsel in die Klasse bis 250 ccm.

"Wenn ich wählen könnte, würde ich klar die 250er nehmen", sagte der WM-Zweite der Fachzeitschrift Motorsport aktuell: "Aber nur, wenn ich ein Werksmotorrad bekäme. Und ich möchte das Team nicht wechseln. Aber bei uns im Team wäre jeder bereit, sofort aufzusteigen."

Der Hauptsponsor des 18-Jährigen Bradl, der in dieser Saison bereits zwei Rennen bei den 125ern gewann und zwei Rennen vor dem Saisonende beste Chancen auf die Vize-Weltmeisterschaft hat, hatte diesen Plänen vor etwa zwei Wochen eine Absage erteilt.

"Bradl soll lieber um den Titel kämpfen"

Es sei "nicht sinnvoll, einen Rohdiamanten wie Stefan Bradl allzuschnell auf den Weg Richtung Königsklasse zu senden", hieß es in einer Mitteilung. Nach Meinung des Sponsors soll Bradl 2009 lieber um den Titel in der Achtelliterklasse kämpfen.

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