vergrößernverkleinern
Pol Espargaró (Nr. 44) setzte sich in einem spannenden Rennen erneut durch © Tuenti

Pol Espargaró gewinnt den Grand Prix von Frankreich - Nicolás Terol erneut Zweiter - Sandro Cortese auf Platz sechs

In der 125er-Weltmeisterschaft zeichnet sich ein Zweikampf um den Titel ab. Nach seinem Sieg in Jerez hat Pol Espargaró auch den Großen Preis von Frankreich gewonnen und rückt damit den Führenden der Gesamtwertung, Nicolás Terol, immer näher. Terol unterlag seinem Landsmann in einem spannenden Zweikampf und musste sich erneut mit dem zweiten Platz begnügen.

Die beiden Protagonisten waren bereits unmittelbar nach dem Start in Führung gegangen und konnten sich schnell vom Rest des Feldes absetzen. Bereits nach vier Runden betrug ihr Vorsprung auf den zu dem Zeitpunkt drittplatzierten Bradley Smith mehr als drei Sekunden. Bei Halbzeit des Rennens war der Abstand sogar schon auf 6,3 Sekunden angewachsen.

Während also Espargaró und Terol den Sieg unter sich ausmachten, entbrannte dahinter ein heiß umkämpfter Vierkampf um den dritten Platz. Smith, Efrén Vázquez, Marc Márquez und Sandro Cortese hatten allesamt ihre Hoffnungen auf den letzten verbliebenen Podestplatz noch nicht aufgegeben.

Cortese hatte zu dem Zeitpunkt bereits eine größere Aufholjagd hinter sich. Der Derbi-Pilot erwischte nämlich einen sehr schlechten Start und fiel in der ersten Runde vom dritten Platz auf Rang neun zurück. Als aber Smith und Márquez in den letzten Runden des Rennens verschärften, hatte Cortese sichtlich Mühe, den Anschluss zu halten und musste sich mit Platz sechs begnügen.

Márquez mit neuem Rundenrekord

An der Spitze bot sich bis zur vorletzten Runde ein unverändertes Bild: Espargaró und Terol kämpften verbissen um den ersten Platz. Allerdings war es der Aspar-Pilot, der in der vorletzten Runde etwas zu viel wollte und bei einem Ausbremsmanöver zu spitz in die Linkskehre hinter dem Fahrerlager einbog. Espargaró konnte sofort kontern und davonziehen. Der Sieg war ihm nicht mehr zu nehmen.

Derweil stellte Márquez in der vorletzten Runde einen neuen Streckenrekord in der Achtelliterklasse auf und erhöhte so den Druck auf den drittplatzierten Smith. Im finalen Umlauf wagte der Ajo-Pilot schließlich den Angriff und war erfolgreich. Smith versucht zu kontern - dabei berührten sich beide Piloten leicht. Der Engländer verlor dadurch etwas an Boden, wodurch Vázquez in der letzten Kurve noch vorbeiziehen konnte.

Jonas Folger fuhr im Mittelfeld ein unauffälliges Rennen und beendete es schließlich als 13. Marcel Schrötter fiel nach einem guten Start zusehends zurück und kam als 18. außerhalb der Punkteränge ins Ziel.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel