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Stefan Bradl hat noch theoretische Chancen auf den Gewinn der Vize-Weltmeisterschaft © getty

Stefan Bradl hat beim letzten WM-Rennen des Jahres in Valencia noch theoretische Chancen auf den Gewinn der Vize-Weltmeisterschaft.

Valencia - Deutschlands Motorrad-Hoffnung Stefan Bradl hat sich von seinen Stürzen am Freitag gut erholt und geht als Zehnter in das letzte WM-Rennen des Jahres am Sonntag in Valencia.

Im ersten Qualifying hatte der Aprilia-Pilot aus Zahling/Bayern eine Verletzung an der Wade und zahlreiche Prellungen erlitten.

Bradl hat als WM-Vierter noch theoretische Chancen auf den Gewinn der Vize-Weltmeisterschaft. Der bisherige Zweite, der Ungar Gabor Talmacsi (Aprilia), hat allerdings 19 Punkte Vorsprung und startet zudem von der Pole Position ins Rennen der 125er-Klasse.

Cortese direkt neben Bradl

Bradl war dennoch enttäuscht. "Das Wochenende verlief bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerade toll", sagte der 18-Jährige und meinte: "Eigentlich hatte ich mir den letzten Grand Prix dieser Saison etwas anders vorgestellt."

Sandro Cortese (Berkheim/Aprilia) startet als Elfter direkt neben Bradl, Robin Lässer (Isny) fiel vom zehnten Platz aus dem ersten Qualifying auf Rang 32 zurück, Jonas Folger (Schwindegg/Honda) nimmt Platz 37 ein.

Espargaro stürzt schwer

Überschattet wurde das Qualifying von einem schweren Sturz des Spaniers Pol Espargaro. Dieser war nach einem harten Aufschlag auf den Boden kurzzeitig bewusstlos und musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.

Das Training war kurzzeitig unterbrochen.

Die Pole Position bei den 250ern sicherte sich der bereits als Weltmeister feststehende Italiener Marco Simoncelli (Gilera), in der MotoGP war der entthronte Weltmeister Casey Stoner (Australien/Ducati) der Schnellste.

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