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Der Italiener Marco Melandri fuhr zuletzt für das Ducati-Werksteam © getty

Der japanische Hersteller bleibt der MotoGP-Serie nun doch erhalten. Einziger Pilot ist der ehemalige Ducati-Fahrer Marco Melandri.

Tokio - Rund zwei Wochen nach seinem WM-Rückzug hat der japanische Motorrad-Hersteller Kawasaki die Entscheidung teilweise revidiert und verbleibt nun zumindest mit einem Ein-Mann-Team in der MotoGP-Serie. (Kawasaki verlässt MotoGP)

"Die Entscheidung wurde nach konstruktiven Gesprächen zwischen Kawasaki und dem WM-Veranstalter Dorna getroffen", gab das Team bekannt.

Einziger "Kawa"-Pilot in der "Königs-Klasse" ist der 28-jährige Italiener Marco Melandri, der in der vergangenen Saison vorzeitig bei Ducati ausgestiegen war.

Der frühere Viertelliter-Weltmeister erhält in dem neuen Mini-Werksteam volle Material-Unterstützung.

Ausgaben von 44 Millionen Dollar

Kawasaki hatte Anfang Januar wegen der weltweiten Wirtschaftskrise seinen Rückzug verkündet.

Die Japaner waren seit 2003 in der "Königs-Klasse" an den Start gegangen und hatten zuletzt für ein Team mit zwei Werksmaschinen jährlich gut 44 Millionen Dollar ausgegeben.

Finanzkrise trifft Motorsport hart

Von der Finanzkrise wurde der Motorsport bislang hart getroffen. Nachdem Honda Anfang Dezember den Rückzug aus der Formel-1-WM verkündet hatte, waren danach Suzuki und Subaru aus der Rallye-WM ausgestiegen.

Erst am Mittwoch war das Williams-Team des Wiesbadener Formel-1-Piloten Nico Rosberg vom Rückzug eines Hauptsponsors unterrichtet worden.

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