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Stefan Bradl hofft auf einen sorgenfreien Start in die neue Saison © Rolf Scholl

Stefan Bradl weiß, dass er in Katar nicht zu den Favoriten zählen wird, doch er geht entspannt und zuversichtlich in das erste Saisonrennen

Stefan Bradl geht zwar als gefeierte WM-Hoffnung in die 125er-WM-Saison - und wehrt sich dagegen auch nicht -, aber leistungsmäßig ist man noch nicht dort, wo man sein möchte. Die Testfahrten im Winter waren ein Auf und Ab - wobei die Abs fast überwogen. In Jerez hatte er einen Sturz zu verkraften, der glücklicherweise "nur" Prellungen zurückließ - und vielleicht einen leicht gekränkten Stolz.

"Nach dem jetzigen Stand sind wir noch nicht bei den Top-Leuten dabei", erklärte er gegenüber 'Eurosport'. Damit komme es umso mehr auf die Arbeit an, die man in Katar selbst noch vor dem ersten Rennen leisten könne. "Ich bin optimistisch", fuhr er fort, auch wenn Fahrwerksprobleme derzeit das Stimmungsbild beherrschen.

"Wenn wir dann die genannten Probleme abstellen, können wir die halbe Sekunde zur Spitze aufholen", so Bradl zuversichtlich. Ungeachtet der Probleme im Vorfeld reiht sich Bradl selbst in die Kandidatenliste für den WM-Titel ein: "Es gibt auch noch ein paar andere Kandidaten, aber ich zähle mich ganz sicher auch dazu."

Dass das erste Rennen in der Nacht unter Flutlicht stattfindet, stört den 19-Jährigen nicht. "Es macht Spaß, nachts zu fahren. Die Strecke ist top ausgeleuchtet, es fehlt an Nichts. Ich sehe da auch keine Probleme für mich", erklärte er.

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