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Und wieder Julian Simon: Der Spanier bestätigte seine starken Testleistungen © Aprilia

Julian Simon macht beim ersten Freien Training in Katar in bewährter Manier weiter: Deutliche Bestzeit vor Bradley Smith - Die Deutschen vorne dabei

Es hatte sich in den vergangenen Wochen schon angedeutet, nun hat Julian Simon seine Dominanz auch im ersten Training in Katar voll ausgespielt. Der Rückkehrer aus der 250er-Klasse fuhr in der sternenklaren Nacht in 2:07,791 Minuten zur absoluten Bestzeit und stellte damit die gesamte Konkurrenz in den ohnehin reichlich vorhandenen Schatten. Bradley Smith (2:08.823 Minuten) hatte auf Rang zwei bereits über eine Sekunde Abstand.

Der Brite machte dennoch den Doppelerfolg für Aspar perfekt. Immerhin hatte auch Smith bereits ein gemütliches Polster auf den Rest der 125er-Welt. Auf Rang drei zeigte Nicolas Terol (2:09.165 Minuten) eine ebenso starke Leistung wie KTM-Pilot Marc Marquez (4./2:09.266). Die Deutschen konnten sich allesamt im vorderen Feld platzieren.

Zunächst war Youngster Jonas Folger (10./2:10.422) im Rampenlicht. Der Bayer fuhr zwischenzeitlich an die Spitze, konnte später das Tempo der Favoriten allerdings nicht mehr mitgehen und wurde entsprechend durchgereicht. Stefan Bradl (8./2:09.875) konnte viele konstante Runden absulen und scheint bereits recht gut gerüstet. Am besten schnitt im kurzen Freitagstraining jedoch Sandro Cortese ab. Der Ajo-Neuzugang fuhr in 2:090.853 Minuten auf Rang sechs.

Insgesamt erlebte man in der ersten offiziellen Session der neuen Grand-Prix-Saison viel Fahrbetrieb. Die 125er-Piloten nutzten die kurzen Probefahrten intensiv für Abstimmungstests. Bevor es in das wichtige Qualifying am Samstag geht, kommt nur noch eine weitere 40-minütige Testsession. Trotz des dichten Fahrbetriebs blieben Zwischenfälle am Freitag aus.

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