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Der Frust ist weg: Ben Spies setzte am zweiten Testtag in Monza die Bestzeit © Yamaha

Nach der Ducati-Dominanz am ersten Testtag in Monza, schlug Yamaha-Speerspitze Ben Spies am zweiten Tag zurück - Max Neukirchner auf Platz vier

Am ersten Tag hat er sich an die für ihn neue Strecke in Monza gewöhnt, am zweiten Tag fuhr er dann schon wieder an die Spitze: Ben Spies mischt die Superbike-Welt weiter auf. Der Amerikaner markierte am zweiten Tag der Probefahrten in Italien in 1:45.3 Minuten die absolute Topzeit und verwies somit seine Dauer-Konkurrenten von Ducati auf die Plätze.

"Nach meiner Rückkehr aus Valencia war ich zuerst frustriert, aber dieser Test tat war gut", sagte Spies nach seiner Bestzeit. "Es war gut, erst einmal ein paar Tage frei zu haben. Ich mag Monza sehr gern. Wir haben sogar eine halbe Rennsimulation abgespult und dabei tolle Zeiten gesehen. Ich denke, wir haben eine gute Basis für das künftige Rennen hier gefunden."

Noriyuki Haga belegte - wie schon am Vortag - erneut Rang zwei. Der Doppelsieger des Rennwochenendes in Valencia war in 1:45.5 Minuten zwar um drei Zehntelsekunden scheller als am Donnerstag, aber für Spies dennoch zu langsam. "Wir haben eine andere Dämpfereinstellung probiert, aber die war kaum besser als die zuvor. Aber ich bin glücklich mit meinen Rundenzeiten, glücklich mit meinem Bike und glücklich mit meinen Reifen", sagte der Japaner.

Die geringste Steigerung zeigte Michel Fabrizio (3./1:45.6 Minuten). Der Italiener konnte seinen guten Weg vom Donnerstag am Folgetag nicht konsequent fortsetzen. "Ich bin ungefähr 70 Runden gefahren und hatte dabei konstant gutes Tempo", erklärte der Ducati-Teamkollege von Haga. "Wir haben einen guten Rennspeed und auf allen Reifensorten konnte ich schnelle Runden fahren. Ich hoffe, das wird beim Rennen auch so sein. Manchmal sind Test und Rennen zwei verschiedene Paar Schuhe."

Eine halbe Sekunde zulegen konnte Max Neukirchner (4./1:45.8), der sich in Monza meist sehr wohl fühlt. Der Alstare-Suzuki-Pilot konnte das Tempo der favorisierten Ducatis und Yamahas nahezu mitgehen und hatte zumindest am Freitag Tom Sykes (5./1:45.8) knapp im Griff. Die BMW Piloten Ruben Xaus (8./1:46.8) und Troy Corser (9./1:47.1) konnten das Tempo der Spitze in Monza nicht einmal annähernd erreichen.

Die Testzeiten im Überblick:

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