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Casey Stoner setzte seine dominante Leistung vom Test auch im Training fort © Bridgestone

Casey Stoner ist nach seiner Bestzeit im Freien Training von Katar voller Zuversicht - Nicky Hayden hängt noch deutlich zurück

Casey Stoner hat seine fabelhafte Form aus dem vergangenen Testfahrten auch bei der ersten offiziellen Session der neuen MotoGP-Saison bestätigt. Im ersten Freien Training im nächtlichen Katar sicherte sich der australische Ducati-Pilot eine souveräne Bestzeit und verwies seinen schärfsten Konkurrenten, Valentino Rossi um fast vier Zehntelsekunden auf Rang zwei.

"Die Maschine läuft sehr gut", freute sich Stoner nach dem Freien Training. "Die Abstimmungen, die wir in Jerez gefunden haben, scheinen auch hier recht gut zu funktionieren. Wir müssen allerdings wie alle Anderen noch ein paar Dinge verbessern. Die Streckenbedingungen sind noch nicht perfekt. Aber wenn wir morgen Abend ins Qualifying gehen, dann sollte es passen. Wir werden dann sehen, wo wir stehen."

Stoner hatte sich Ende des vergangenen Jahres mehrfach an der Hand operieren lassen und fährt seither unter Schmerzen. "Es gibt kein Problem mit meinem Handgelenk", sagte der Champion von 2007 erleichtert. "Ich würde gerne mehr physisches Training machen, aber das ist keine Ausrede und das Handgelenk macht keine Probleme. Wir freuen uns also darauf, die Saison zu beginnen und wir werden sehen, wie die Dinge laufen."

Ducati-Teamchef Livio Suppo musste angesichts der erneut dominanten Vorstellung seines Schützlings in Katar leicht schmunzeln. "Er mag Katar eigentlich nicht, aber die Strecke liegt ihm", sagte der Italiener im 'DSF'. Suppo erklärte, dass der neue Stoner-Teamkollege Nicky Hayden immer noch auf der Suche nach einem passenden Setup für die GP9 sei: "Und dann ist es eben schwierig, die volle Leistung abzurufen. Er wird das Bike irgendwann verstehen und dann wird es sicherlich viel besser laufen."

"Das war wirklich kein guter Tag", gab Hayden zu. "Mit dem ersten Bike gab es ein Problem mit einem Sensor und ich musste nach drei Runden an die Box. Das zweite Bike war irgendwie anders eingestellt, außerdem machte die Kupplung Probleme. Ich brauche morgen die Sessions unbedingt noch, um richtig Tempo aufbauen zu können. Casey und Valentino sind vorne weit weg, aber die Gruppe dahinter ist für mich sicherlich erreichbar."

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