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Stefan Bradl macht sich keine großen Sorgen: Im Qualifying soll es besser gehen © Kiefer

Stefan Bradl hat im zweiten Freien Training mit einem schmalen Hinterreifen experimentiert und verloren - Sandro Cortese und Jonas Folger gut zufrieden

Sandro Cortese hat sich im zweiten Freien Training der 125er-Klasse als Fünfter gut in Szene gesetzt. Der Ajo-Pilot führte somit das deutsche Trio an. "Die Session war gut", sagte Cortese im 'DSF'. Auch die Verletzungen stellen anscheinend kein problem mehr dar. "Die Hand tut nicht mehr weh. Ich habe mich Runde für Runde verbessern können. Das sind gute Vorzeichen für die Qualifikation. Jetzt passt alles. Für das Qualifying werden wir nicht mehr viel verändern."

Veränderungen wird es aber sicherlich noch an der Kiefer-Aprilia von Stefan Bradl geben müssen. Der Bayer war auf Rang 17 notiert. "Hört sich schlechter an als es ist", sagte der 19-Jährige. "Der Wind war ein Problem. Wir haben einen schmaleren Reifen ausprobiert. Jetzt wissen wir, dass der eher in die Mülltonne gehört und nicht auf mein Hinterrad. Wir wollten das aber aussortieren. Wir wissen nun, dass der schlecht ist, also fahren wir ab sofort den breiteren."

"Die Luftfeuchtigkeit ist eklig - die habe ich dick wie die Sau", fügte Bradl lächelnd in typisch bayerischer Manier hinzu. Landsmann Jonas Folger hatte hingegen wieder seinen Spass. Der 15-Jährige wurde Zehnter in der zweiten Session. "Ich habe erst Motoren eingefahren und ich hatte zu Beginn alte Reifen. Wir haben dann später noch an der Gabel etwas verstellt. Seit den ersten Tests bin ich schnell und habe ein tolles Gefühl. Ich habe noch nicht viel einstellen müssen, weil es bisher kaum Probleme gab. Ich hoffe, das bleibt so."

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