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Das Repsol-Honda-Duo hatte mit der Vergabe der Podestplätze nichts zu tun © Repsol

Für einen Podestplatz reichte es nicht, doch das Honda-Werksteam zog nach den Plätzen fünf und elf trotzdem zufrieden Bilanz

"Die Plätze fünf und elf", sagte Teamchef Kazuhiko Yamano nach dem Grand Prix von Katar, "sind nicht das, was wir uns vorstellen, aber es war insgesamt ein positives Rennwochenende. Nun werden wir die gesammelten Daten analysieren und versuchen, das Motorrad zu verbessern." Denn eines ist klar: Hondas Anspruch muss es sein, um Siege mitzufahren.

Davon waren Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa weit entfernt: Dovizioso kam vom vierten Startplatz schlecht weg und kam nur als Siebenter aus der ersten Kurve zurück, lag dann zwischenzeitlich wieder an dritter Stelle und wurde schlussendlich Fünfter. Pedrosa, als 14. gestartet, war schon Sechster, fiel dann aber immer weiter zurück. Zu kämpfen hatten beide HRC-Stars mit Vibrationen an der Front.

"Ich hatte keinen guten Start", so Dovizioso, "aber ich überholte ein paar Gegner und war Dritter. In den ersten drei Runden lief die Maschine wirklich gut und ich konnte mit Valentino mithalten, aber dann begannen die Probleme mit der Front. Beim Einfahren in die Kurven klappte sie immer wieder zusammen, auch in der Kurvenmitte. Insofern konnte ich nicht richtig attackieren. Stattdessen musste ich versuchen, mit dem Hinterreifen zu steuern."

Pedrosas Highlight war die Kollision mit Alex de Angelis, bei der der Spanier beinahe vom Motorrad gefallen wäre. Einen Vorwurf machte er dem Gresini-Piloten nicht, aber: "Er hätte mich auch sauber überholen können. Es war vermeidbar", so Pedrosa über die Berührung. Körperlich war der angeschlagene Kämpfer dann auch ziemlich am Ende: "Das Knie schmerzte extrem und mein linker Arm war auch ganz schön fertig."

Und zum Rennen sagte Pedrosa: "Ich bin froh, dass ich hierher gekommen bin und fünf Punkte geholt habe, auch wenn es sogar zehn oder elf hätten sein können. Der Start war gut und es lief auch wirklich gut, aber nach sieben oder acht Runden stellte ich vorne Vibrationen fest. Die wurden immer ärger, je länger das Rennen dauerte."

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