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Davide Brivio war mit dem zweiten Platz von Valentino Rossi nicht unzufrieden © Yamaha

Rivale Casey Stoner konnte zwar beim Saisonauftakt in Katar nicht geschlagen werden, dennoch sind die Yamaha-Renningenieure mit der Ausbeute zufrieden

Der Saisonauftakt ist gemacht: In Katar gehörten die beiden Yamaha-Männer Valentino Rossi und Jorge Lorenzo wie erwartet zu den Spitzenpiloten. Nur einen konnten sie nicht aufhalten: ihren Erzrivalen Casey Stoner. Der Ducati-Pilot war von der Poleposition ins Rennen gegangen und konnte gleich beim Start davonziehen. Rossi fiel kurzzeitig zurück auf den vierten Platz, kam dann aber wieder vor auf Rang zwei. Von da ab versuchte der Weltmeister, seinen größten Konkurrenten zu jagen. Das gelang zunächst auch und der "Doktor" konnte Zehntelsekunde um Zehntelsekunde auf Stoner gutmachen.

In der Schlussphase des Rennens schienen Rossis Reifen jedoch immer mehr abzubauen und der Rückstand des Italieners aufs Stoner wurde von Runde zu Runde wieder größer. Rossi musste sich mit Rang zwei begnügen. Auch sein Teamkollege Lorenzo stieg aufs Podest: Der Spanier legte einen guten Start hin, fuhr dann aber ein recht einsames Rennen auf dem dritten Platz.

"Wir haben nicht gewonnen, aber wir können das als einen guten Start in die Saison bezeichnen - ganz bestimmt viel besser als der, den wir 2008 hatten", erklärte Rossis Renningenieur Davide Brivio. Rossi war im vergangenen Jahr in Katar nur Fünfter geworden.

"Jetzt müssen wir nur noch ein oder zwei kleinere Probleme beheben", fuhr Brivio fort. "Der Mittelabschnitt des Rennens war gut und wir konnten auf Stoner aufholen. Aber in der Schlussphase konnte er mehr Gas geben und Valentino hatte richtig entschieden, sich mit dem zweiten Platz zu begnügen. Denn die Saison ist lang und diese Punkte sind wichtig. Wir sind zuversichtlich, dass wir Stoner in Motegi angreifen können."

Auch Lorenzos Renningenieur Daniele Romagnoli war mit dem dritten Platz seines Schützlings zufrieden: "Wir sind gut in die Saison gestartet und das ist sehr wichtig. Vor allem, weil wir uns an so viele Regeländerungen gewöhnen mussten." Romagnoli weiß aber auch: "Es ist klar, dass wir noch hart arbeiten müssen, um die Lücke zu den Führenden zu schließen. Wir müssen unsere Abstimmung noch verbessern und das ist unser Ziel für Motegi."

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