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Sete Gibernau machte seine verletzte Schulter in Katar schwer zu schaffen © Onde 2000

Sete Gibernau hatte wegen seiner Schulterverletzung bei seinem Comeback in Katar "keinen Spaß" - Seinen 13. Platz wertet der Spanier als Erfolg

Sete ist zurück: Mit Spannung wurde das MotoGP-Comeback von Sete Gibernau erwartet. Wie würde sich der frühere Vizeweltmeister zurück in der Königsklasse schlagen? Doch um gegen seine alten Rivalen kämpfen zu können, war Gibernau noch nicht fit genug. Der Pilot des Teams Grupo Francisco Hernando laboriert noch an seiner alten Schulterverletzung, die bei den Testfahrten im Winter wieder Probleme bereitete. Er hatte sich im Winter eine Platte aus der Schulter operieren lassen. Die Schultermuskeln waren den neuen Belastungen noch nicht gewachsen, eine Sehnenentzündung kam dazu.

Gibernau musste sich bei seinem Comeback mit einem 13. Platz begnügen. Doch der Spanier wertet das als Erfolg für sich und sein neu zusammengestelltes Team. Man habe die Erwartungen übertroffen. Denn er habe Zweifel gehabt, ob er mit seiner verletzten Schulter überhaupt 22 Runden durchhält. Doch der Spanier räumte ein: "Ich kann nicht sagen, das Fahren habe Spaß gemacht. Ich habe stark gelitten", wurde er von 'Speedweek' zitiert.

Zudem sei er bei seinem Comeback nach zwei Jahren Pause am Start sehr nervös gewesen. Und er habe das Potenzial seiner Ducati noch nicht voll nutzen können, räumte Gibernau ein. Bis zum nächsten Rennen in zwei Wochen im japanischen Motegi will er viel MotoCross fahren, um seine Schultermuskulatur zu trainieren.

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