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Dominanz beim Auftakt: Casey Stoner ist derzeit der Mann, den es zu schlagen gilt © Ducati

Tech-3-Pilot Colin Edwards und Experte Randy Mamola zeigten sich mehr als beeindruckt von Casey Stoners Performance beim Saisonauftakt in Katar

Ducati-Pilot Casey Stoner setzte beim Saisonauftakt der MotoGP in Katar ein deutliches Ausrufezeichen: Der Australier dominierte das gesamte Rennwochenende in der Wüste und kam im Rennen mit fast acht Sekunden Vorsprung auf seinen Erzrivalen Valentino Rossi (Yamaha) ins Ziel.

Tech-3-Pilot Colin Edwards, der selbst einen starken Auftakt hatte und als Vierter ins Ziel kam, rieb sich schon fast verwundert die Augen. Gegenüber 'MCN' bezeichnete er Stoner als derzeit unschlagbar. Man müsste ihm etwas in den Drink schütten, scherzte Edwards: "Er sollte auf der Toilette sitzen anstatt auf die Strecke zu gehen." Er wisse nicht, "was sie ihm zu essen geben", so Edwards, "aber er ist von einem anderen Planeten." Es sei unmöglich, die gleichen Rundenzeiten hinzulegen wie Stoner, erklärte der Texaner.

Edwards US-amerikanischer Landsmann Randy Mamola sieht in Stoner derzeit den klaren Favoriten. Der MotoGP-Experte erklärte: "Es ist klar, dass Casey derjenige ist, den es zu schlagen gilt." Im Titelfight gegen Rossi sieht Mamola Stoner derzeit im Vorteil. Wie sich das Duell über die Saison entwickeln wird, wagt Mamola allerdings noch nicht vorherzusagen.

"Valentino zaubert immer noch ein Kaninchen aus dem Hut. 2007 war das jedoch nicht das Fall. Werden wir wieder die Situation haben, dass Casey so viel stärker ist? Hat sich Ducati so viel mehr gesteigert? Ich weiß es nicht, aber es wird sich zwischen diesen beiden Jungs abspielen", so Mamola.

Stoner sei ein Siegertyp, der sich seine Strategie zurechtgelegt habe, so Mamola. Der Australier habe herausgefunden, dass Rossi einige Runden brauche, um ihn wieder einzuholen, wenn er in den ersten Runden zwei Sekunden Vorsprung hat. Und dann sei es an Rossi, keine Fehler zu machen. "Man gewinnt Rennen, indem man vom Start weg alles gibt, man kann sich nicht zurücklehnen", so Mamola.

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