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Mit einem Tag Verspätung konnte die MotoGP in Katar doch noch fahren © Yamaha

Nach Wetterchaos: Yamaha-Boss Lin Jarvis regt an, zu einer anderen Jahreszeit in der Wüste zu fahren, auch wenn Katar viel Geld für das Auftaktsrecht zahlt

Wolkenbrüche über der Wüste: Der Auftakt der Grand-Prix-Saison 2009 in Katar verlief bei Weitem nicht so, wie es sich die Beteiligten gewünscht hatten. Das 125er-Rennen musste nach vier Runden abgebrochen, das 250er-Rennen auf 13 Runden verkürzt und das MotoGP-Rennen gar um einen ganzen Tag verschoben werden.

Dass es nicht so einfach ist, um diese Jahreszeit in Katar ein Nachtrennen auszutragen, war schon vorher bekannt. Doch der Wüstenstaat zahlt der Dorna viel Geld für die Ehre, die Saison eröffnen zu dürfen. Nachdem es bereits im vergangenen Jahr Beschwerden über die zu kühlen Temperaturen gab, wurde der Saisonstart 2009 sogar um einen ganzen Monat nach hinten verlegt. Doch Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis schlägt nun vor, den Katar-Termin grundsätzlich zu überdenken.

Wenn es in der Wüste regne, dann um diese Jahreszeit, wurde Jarvis von 'MCN' zitiert: "Ich weiß, dass sie das erste Rennen sein wollen, aber wir wollten nicht, dass so etwas passiert", sagte er über die Wetterkapriolen in Katar. "Vielleicht kann es also als zweites Rennen ausgetragen werden. Das Wichtigste ist, dass ein Termin ausgewählt wird, bei dem die Gefahr von solchen Bedingungen am geringsten ist. Es ist nichtg zu akzeptieren, dass ein solches Risiko damit verbunden ist."

Dass die Organisatoren in Katar auf ihr Nachtrennen verzichten und die Motorradasse wieder am Tag starten lassen, wenn es wärmer ist, glaubt Jarvis nicht: "Das würde ich nach dem enormen Investitionen sehr bezweifeln und ich kann es mir auch nicht vorstellen."

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