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Max Neukirchner will in Assen mindestens einmal aufs Podium fahren © Alstare

Alstare-Pilot Max Neukirchner hat in Assen seine bisher besten Ergebnisse in der WM geholt und will in diesem Jahr "ein oder beide Male" in die Top 3

Max Neukirchner hat an Assen beste Erinnerungen. Obwohl er dort im vergangenen Jahr angeschlagen an den Start ging, hat er dort seine bisher besten Ergebnisse in der Superbike-Weltmeisterschaft geholt. Am Rennwochenende zuvor in Valencia hatte sich der Sachse bei Carlos Checas Rammstoß das Schlüsselbein gebrochen - und war wenige Tage nach der Operation in Assen auf die Plätze drei und fünf gerast.

In diesem Jahr will der Alstare-Star diese Ergebnisse mindestens wiederholen. Er und das Team haben an Ostern bei den Tests in Monza unter anderem wichtige Erkenntnisse in Sachen Pirelli-Reifen gewonnen. Gleichzeitig hat Suzuki in Japan an der Technik gearbeitet. Für Alstare ist Assen beinahe ein Heimrennen, liegt die niederländische Rennstrecke doch nicht weit entfernt von der Teambasis im belgischen Lüttich.

Assen hat lange Zeit zu den Lieblingsstrecken der meisten Piloten gehört, wurde aber umgebaut. "Assen ist nicht mehr so wie früher, vor allem die erste Sektion ist ganz anders", berichtete Neukirchner. "Es ist keine schlechte Strecke, aber sie ist nicht mehr so schnell und flüssig wie früher und der Reiz ist ein bisschen verloren gegangen."

Der Rennsonntag im vergangenen Jahr sei ein "recht guter Tag" für ihn gewesen, blickte Neukirchner zurück: "Ich wurde Dritter und Fünfter - obwohl ich mir kurz zuvor das Schlüsselbein gebrochen hatte." In diesem Jahr liege das Feld aber noch enger beieinander, erklärte der Sachse weiter: "Deshalb ist es wichtig, im Training und in der Qualifikation schon gut unterwegs zu sein und einen guten Startplatz zu holen. Ich hoffe auf einen oder zwei Podestplätze und ich sehe eigentlich keinen Grund, warum mir das nicht gelingen sollte."

Auch seinem Alstare-Teamkollegen Yukio Kagayama hat das alte Assen besser gefallen. "Ich mag schnelle Strecken mit schnellen Kurven und Assen war einer meiner Lieblingskurse. Es gibt immer noch schöne, schnelle Kurven, aber wegen des neuen ersten Abschnitts muss man den Kurs jetzt anders fahren." Der Japaner bezeichnete dieses Jahr als "hart": "Es ist schwierig, einen guten Startplatz zu holen. Aber es ist wichtig, in den ersten beiden Reihen zu stehen, ansonsten muss man sich ziemlich anstrengen, um gute Ergebnisse zu holen."

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