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Andrea Iannone hat seine gute Form nach dem Katar-Sieg gehalten © Aprilia

Andrea Iannone sichert sich die erste Bestzeit der 125er-Klasse in Motegi vor Julian Simon - Stefan Bradl starker Dritter

Die Wolken drohten wieder, die Temperaturen waren mit 13 Grad recht kühl, aber dennoch konnten die Piloten der 125er-Klasse ihr erstes Freies Training in Motegi abspulen. Auf der engen japanischen Bahn setzte sich am Freitag Andrea Iannone an die Spitze. Der Katar-Sieger markierte in 2:00.685 Minuten die Bestzeit und konnte gleich mehrere Runden auf höchstem Niveau präsentieren.

Auf Platz zwei reihte sich Julian Simon (2:00.864 Minuten) ein. Der Aspar-Pilot hat nach seinen dominanten Leistungen bei den Wintertests in Iannone einen sehr ernsthaften Konkurrenten bekommen. Simon ging allerdings am Freitag sichtbar vorsichtig zu Werke. Nicht so Stefan Bradl. Der Bayer drehte in 2:01.029 Minuten die drittschnellste Runde, musste auf der Suche nach weiteren Zeitspänen aber aich durch den Kies.

Bradl war von der ersten Minute an schnell und scheint für die japanische Strecke mit ihren vielen engen Ecken und recht kurzen Geraden sofort ein gutes Setup gefunden zu haben. Das ist an diesem Wochenende umso wichtiger, weil die Wettervorhersagen für den Samstag Regen ausweisen. Umso besser, wenn man schon am Freitag möglichst gut für ein trockenes Rennen am Sonntag gerüstet ist.

Hinter Bradl zeigen Esteve Rabat (4./2:01.372), Nicolas Terol (5./2:01.549) und Dominique Aergerter (6./2:01.565) gute Leistungen. Sandro Cortese verhielt sich im ersten Freien Training recht unauffällig. Der Ajo-Neuzugang setzte sich in 2:01.797 Minuten auf Rang neun. Jonas Folger (14./2:02.698) konnte an seine Glanzleistungen aus Katar noch nicht ganz anknüpfen.

Haojue-Pilot Michael Ranseder kämpfte auch in Motegi in der ersten Session mit der wenig entwickelten Maschine. Der Österreicher (32./2:07.046) verlor fast sieben Sekunden auf die Spitze. Während Stefan Bradl nur einen kurzen Ritt durch das Kiesbett unternahm, stürzten Cameron Beaubier (23./2:04.424), Yuki Yanagisawa (26./2:05.081) und Luca Savadori (24./2:04.442) gleich richtig, aber blieben unverletzt.

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