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Valentino Rossi konnte sich endlich gegen Casey Stoner durchsetzen © Yamaha

Valentino Rossi holt sich im ersten Freien Training der MotoGP in Motegi die Bestzeit vor Casey Stoner - Mika Kallio stürzt, Honda in Problemen

Valentino Rossi hat Ducati-Star Casey Stoner erstmals in die Schranken verwiesen. Der Yamaha-Pilot holte sich in Motegi im ersten Freien Training in 1:48.545 Minuten die knappe Bestzeit vor seinem australischen Rivalen. Rossi nutzte die allerletzten Sekunden der Session, um sich am bis dorthin dominierenden Stoner vorbeizuschieben.

Der Katar-Sieger schüttelte mehrfach mit dem Kopf, war in der ersten Session offenbar mit seiner Ducati GP9 noch nicht zufrieden. Seine beste Runde in 1:48.601 Minuten war allerdings nur wenig hinter der Topzeit von Rossi entfernt. Sollte Stoner also bis zum Freien Training am Samstag noch Verbesserungen an seiner Maschine finden, dürfte er das Feld wieder anführen.

Hinter den beiden großen Rivalen an der Spitze zeigte Jorge Lorenzo (3./1:48.965 Minuten) eine gute Leistung. Der Spanier konnte sich über weite Strecken auf dem Niveau seines prominenten Yamaha-Kollegen Rossi bewegen. Colin Edwards (5./1:49.697) rundete eine gute Vorstellung der Japaner ab, während James Toseland (10./1:50.342) auf der Tech-3-Yamaha erneut von seinem amerikanischen Teamkollegen bezwungen wurde.

Freude gab es bei Suzuki. Chris Vermeulen (4./1:49.382) und Loris Capirossi (6./1:49.980) deuteten an, dass man mit Suzuki beim Heimspiel in Motegi rechnen darf. Wesentlich schlechter lief es im Honda-Lager. Andrea Dovizioso (7./1:50.030) konnte ganz am Ende der Session zwar noch Schadensbegrenzung betreiben, doch lag der Italiener über weite Strecken deutlich zurück. Auch Dani Pedrosa (11./1:50.391) konnte nicht beeindrucken.

Zwischen den beiden Werksmaschinen zeigte Toni Elias (9./1:50.209), dass die Werksmaschine im Grasini-Gewand auf gleichem Niveau fahren kann. Marco Melandri (8./1:50.123) konnte auf der Hayate eine gute Session bieten. Die ehemalige Kawasaki rannte auf der engen Strecke bei kühlen Temperaturen recht gut. Bei Paramac-Ducati hatte man Sorgen. Niccolò Canepa wurde in 1:51.929 Minuten Letzter, Mika Kallio (17./1:51.643) stürzte und schlug sich dabei den Knöchel an.

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