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Marco Simoncelli meldete sich mit einer Bestzeit an der Spitze zurück © Gilera

Weltmeister Marco Simoncelli hat seine Kahnbeinverletzung offenbar überwunden: Bestzeit im Freien Training vor Lokalmatador Hiroshi Aoyama

Marco Simoncelli ist zurück - und wie! Der italienische 250er-Champion hat die Verletzung am Kahnbein anscheinend endgültig überwunden und kann wieder richtig Gas geben. Im Freien Training am Freitag in Motegi fuhr Simoncelli in 1:53.093 Minuten zur absoluten Bestzeit und nahm damit der gesamten Konkurrenz über eine halbe Sekunde ab. Der Gilera-Star hatte das Rennen im Herbst an gleicher Stelle gewinnen können.

Hinter Simoncelli, der sein Niveau offenbar spielend leicht merhfach bestätigen konnte, überzeugte Hiroshi Aoyama (1:53.695 Minuten) als Zweiter erneut. Der japanische Lokalmatador hielt sich während der gesamten Session im vorderen Feld und dürfte auch im weiteren Verlauf des Wochenendes wieder eine gute Rolle spielen können. Alvaro Bautista (3./1:53.836) und Mattia Pasini (4./1:53.940) konnten noch halbwegs mithalten.

Katar-Sieger Hector Barbera lag als Fünfter in Lauerstellung. Der Spanier fing sich allerdings auf seiner besten Runde in 1:54.497 Minuten bereits einen Rückstand auf Simoncelli von 1,4 Sekunden ein. Hinter Raffaele de Rosa (6./1:54.584) konnten die Aufsteiger Gabor Talmacsi (7./1:54.594) und Mike di Meglio (8./1:54.595) solide Leistungen zum Auftakt des Wochenendes präsentieren.

Für Thomas Lüthi lief es in Motegi am Freitag noch nicht wie gewünscht. Der Schweizer reihte sich in 1:55.453 Minuten auf Rang 13 ein, immerhin einen Rang vor Katar-Überraschungsmann Jules Cluzel (14./1:55.538). Einen herben Rückschlag erlebte das Kiefer-Team in der 250er-Klasse. Victor Leonov (22./2:01.447) brauchte nach der ersten Boxenausfahrt nur wenige Meter, um erstmals den japanischen Kies kennenzulernen.

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