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Noch viel Arbeit: Dani Pedrosa muss am Samstag auf gutes Wetter hoffen © Honda

Bei HRC hat man einen arbeitsreichen Freitagabend vor sich: Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa im Motegi-Training zu langsam

So hatte sich Honda den Auftritt vor heimischer Kulisse in Motegi sicherlich nicht vorgestellt. Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa konnten mit ihren Rängenm sieben und elf im Freien Training am Freitag nicht zufrieden sein und hecheln nun der Konkurrenz hinterher. "Es war ein eigenartiges Training, denn die Bedingungen waren wirklich kalt und es war schwer, Temperatur in die Reifen zu bekommen. Das war das größte Problem", sagte der Italiener.

Man sei aus dem vergangenen Jahr andere Bedingungen gewöhnt, meinte Dovizioso mit Blick auf die Verschiebung des Renntermins von Herbst auf Frühling. Die Umstellung fällt der Honda-Mannschaft offenbar schwer: "Wir müssen die Elektronik anpassen, denn die Maschine war zu aggressiv, deswegen waren wir auch nicht so schnell. Ich hoffe, dass wir morgen zwei trockene Sessions haben, in denen wir arbeiten können", sagte der HRC-Neuzugang.

Dani Pedrosa stellte die aktuelle Situation nach dem Freitagstraining noch schlimmer dar. "Das Problem ist, dass wir beim Setup komplett verwachst haben", so der Spanier. "Ich konnte keine guten Rundenzeiten fahren. Das ist schade, denn morgen soll es Regen geben. Wenn es dann am Sonntag im Rennen trocken wird, dann haben wir einfach voll daneben gelegen."

Immerhin einen Lichtblick bot sich Pedrosa in Motegi doch. "Ich fühlte mich besser als in Katar", so der Honda-Werkspilot, der sich nach wie vor von seinen Verletzungen erholt. "Zu Beginn ist es immer noch etwas schwierig, aber nach ein paar Minuten wird die Beweglichkeit dann besser. Es ist also auf einem guten Weg. Ich muss meine Sitzposition auf der Maschine noch leicht anpassen."

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