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Toni Elias würde sehr gern allen Konkurrenten nur den Auspuff zeigen © Honda

Toni Elias und Andrea Dovizioso litten unter den kühlen Temperaturen im Motegi-Training: Reifen funktionieren nicht

Honda hat in Motegi ein Problem, welches sich sowohl bei den Werksmaschinen als auch bei allen Kunden deutlich bemerkbar macht. Bei kühlen Werten um 13 Grad brachte kein einziger der Honda-Fahrer die Reifen an seiner Maschine zum funktionieren, ohne Grip waren dementsprechend kaum gute Rundenzeiten drin. "Die Bedingungen waren noch schwieriger als in Katar, allein wegen der Kälte", sagte Gresini-Pilot Toni Elias.

Der Spanier hatte sich auf Rang neun noch gut aus der Affäre gezogen. "Wir hatten schon in der gesamten Saisonvorbereitung immer wieder Probleme mit der Reifentemperatur. Honda hat neue Teile mit hierher gebracht, was wenigstens etwas Hilfe brachte. Wir sind immer noch viel zu weit weg von der Konkurrenz. Ich war zweitbester Honda-Mann heute, nur eine Zehntelsekunde hinter dem schnellsten. Aber mit meiner Position kann ich nicht zufrieden sein. Wir müssen den Abstand verkleinern."

Elias klagte vergleichsweise auf hohem Niveau, denn Teamkollege Alex de Angelis hatte viel größere Sorgen. Der Pilot aus San Marino erklärte: "Der deutliche Temperaturstuz von gestern zu heute hat die Karten ganz neu gemischt. Wir sind in ähnlichen Problemen wie in Katar. Wir haben hinten keinen Grip. Kleine Änderungen brachten etwas Linderung, weil wir das Gewicht nach hinten verlagert haben. Nun geht aber die Maschine vorne hoch beim Beschleunigen. Und dann verlierst du doch wieder viel Zeit."

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