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Blickt dem Regen gelassen entgegen: Casey Stoner © Ducati

Während Casey Stoner trotz kühler Bedingungen sofort Bestzeiten fuhr, war Teamkollege Nicky Hayden noch stark mit sich und seiner Ducati beschäftigt

Im Jahr 2009 macht die MotoGP-WM früher als gewöhnlich Station in Japan. Kein Wunder also, dass die Wetterbedingungen kühler und regnerischer sind als noch in den vergangenen Jahren. Zum Auftakt des Motegi-Wochenendes zeigte das Thermometer lediglich 13°C an, für den Samstag ist sogar Regen vorausgesagt.

Den Gewinner des Saisonauftakts in Katar, Casey Stoner, scheint das alles aber nicht besonders zu beeindrucken. Stattdessen fuhr der Ex-Champion von Anfang an Bestzeiten und wurde erst kurz vor Schluss von seinem Dauerrivalen Valentino Rossi unterboten. "Wir waren nicht sehr weit davon entfernt ein paar wirklich gute Rundenzeiten hinzulegen und wenn man bedenkt, wie kalt es heute Nachmittag war, ist wohl alles so gut gelaufen wie man es erwarten konnte", sagte der Australier.

"Wir müssen noch etwas mehr Haftung am Hinterrad finden und wir haben diesbezüglich auch schon ein paar Ideen, die funktionieren könnten", so Stoner. Unabhängig davon scheint der Ducati-Pilot aber vollkommen entspannt zu sein, was die weiteren Aussichten für das Rennwochenende betrifft: "Im Moment können wir sowieso nur abwarten und gucken, was uns der Himmel morgen beschert."

Nicky Hayden belegte schlussendlich den zwölften Rang in der Zeitentabelle und war mit seiner schnellsten Zeit von 1:50.393 lediglich zwei Tausendstel Sekunden langsamer als sein ebenfalls noch angeschlagener Ex-Teamkollege Dani Pedrosa. Zufrieden mit seiner Rundenzeit war Stoner aber keineswegs: "Die Rundenzeit ist nicht gerade toll, aber wir haben uns in jedem Run auf praktisch jeder Runde verbessert. Sollte es morgen regnen, haben wir immerhin schon die grundsätzlich richtige Richtung für das Rennen eingeschlagen."

Beim Saisonauftakt in Katar zeigte sich Hayden ja zunächst noch sehr unzufrieden mit dem Handling seiner Ducati, aber immerhin gelang es dem Ex-Honda-Fahrer, die Balance seiner neuen GP9 seitdem zu verbessern: "Wir haben ein paar Sachen am Setup ausprobiert, um die Erkenntnisse von Katar umzusetzen. Dort war die Balance des Motorrads mit weniger Benzin im Tank wesentlich besser."

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