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Julian Simon kam auch im Regen von Motegi bisher sehr gut zurecht © Aprilia

Julian Simon sichert sich im Regen von Motegi die Bestzeit im zweiten Freien Training - Alle drei Deutschen vorne dabei

Die Meteorologen hatten sich nicht getäuscht: Pünktlich zum Auftakt des zweiten Tages in Motegi schüttete es teils wie aus Eimern. Bei schwierigen Streckenbedingungen fand am Samstagvormittag das zweite Freie Training der 125er-Klasse statt. Auch bei Nässe konnte Julian Simon wieder seine Extraklasse zeigen. Der Spanier setzte in 2:15.037 Minuten die Bestzeit vor seinem Landsmann Marc Marqez (2./2:15.568).

Während der Session gab es auf der rutschigen Piste einige Ausritte, soch alle kleineren Abflüge gingen harmlos aus. Einen guten Rhythmus konnte Dominique Aegerter finden. Der Schweizer setzte sich in 2:15.635 Minuten auf einen guten dritten Rang und war somit schneller als Katar-Sieger Andrea Iannone (4./2:16.069), der vorsichtig zu Werke ging.

Aegerters Ajo-Teamkollege Sandro Cortese (5./2:16.070) tastete sich ebenfalls behutsam durch den Regen von Motegi und brachte trotzdem eine gute Leistung zustande. Hinter Danny Webb (6./2:16.354) und Simone Corsi (7./2:16.676) konnte Stefan Bradl in 2:16.678 Minuten auf einen soliden achten Rang fahren. Das gute deutsche Ergebnis rundete Jonas Folger (11./2:17.893) ab, der sich ganz vorsichtig um die Bahn tastete.

In Problemen steckt nach wie vor das Haojue-Team. Zwar hat man neue Teile an der chinesischen Maschine und auch die Hoffnungen auf den Regen haben sich erfüllt, dennoch kam Michael Ranseder im zweiten Training in 2:23.394 Minuten nicht über Platz 33 hinaus. Dessen Teamkollege Matthew Hoyle war in 2:25.869 Minuten sogar noch deutlich langsamer.

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