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Hector Faubel fährt das Wappen seines Lieblingsvereins FC Valencia spazieren © Honda

Hector Faubel schwamm im nassen zweiten Training der 250er-Klasse zur Bestzeit - Marco Simoncelli wieder vorne dabe

Der Regen in Motegi lässt einfach nicht nach. Die Vorhersage der Meteorologen trifft bislang zu 100 Prozent zu, man darf also auch mit einer nassen Qualifikation am Nachmittag rechnen. Im zweiten Freien Training der 250er-Klasse wurden die Bedingungen zum Ende der Session zwar etwas besser, aber dennoch blieb die Strecke rutschig. Entsprechend vorsichtig gingen manche Piloten zu Werke - aber längst nicht alle.

Für Hector Faubel galt dies nicht. Der Spanier drehte den Gashahn trotz widriger Bedingungen weit auf und sicherte sich entsprechend in 2:07.824 Minuten in allerletzter Sekunde die Bestzeit. Auf Rang zwei konnte Karel Abraham einmal mehr beweisen, dass man mit ihm im Regen rechnen muss. Der Tscheche (2:08.105 Minuten) hatte allerdings auf Rang zwei bereits fast drei Zehntelsekunden Rückstand auf Faubel.

Hinter dem amtierenden 125er-Weltmeister Mike di Meglio (3./2:08.147) zeigte Marco Simoncelli erneut eine starke Leistung. Der italienische Champion hatte bereits im ersten Freien Training an der Spitze gelegen. Am Samstagmorgen reihte er sich in 2:08.171 Minuten auf Rang vier ein. Direkt dahinter landete Mattia Pasini (5./2:08.418), der früh in der Session einen kleinen Abflug hatte und erst ganz zum Schluss wieder angreifen konnte.

Thomas Lüthi war lange Zeit ganz weit vorne zu finden, doch als am Ende die Bedingungen etwas besser wurden, verzichtete der Schweizer auf eine weitere schnelle Runde. Im Klassement wurde Lüthi in 2:08.654 Minuten auf Platz sieben notiert. Alvaro Bautista (10./2:09.095) und Katar-Sieger Hector Barbera (12./2:09.197) rissen keine Bäume aus. Auch Katar-Überraschungsmann Jules Cluzel (19./2:10.394) hielt sich dezent zurück.

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