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Valentino Rossi wird vermutlich kampflos die Pole-Position bekommen © Yamaha

Weltmeister Valentino Rossi sieht keine Chance auf eine Qualifikation im starken Regen von Motegi - Kritik an Reifen und Terminverschiebung

Nach der Rennverschiebung in Katar, müssen sich die Stars der MotoGP schon wieder den schlechten Wetterbedingungen beugen. Starker Regen hat die Strecke in Motegi regelrecht überflutet. Noch steht eine Entscheidung der Rennleitung aus, ob man vielleicht doch noch heute ein Qualifying startet. "Wir wären bereit, aber bei den aktuellen Bedingungen geht es einfach nicht. Es ist zu viel Wasser auf der Strecke", sagte Valentino Rossi auf 'motogp.com'.

"Uns verfolgen die schlechten Bedingungen", erklärte der Yamaha-Superstar mit Blick auf die Bäche, die derzeit über die japanische Strecke fließen. "Es war keine gute Idee, im April nach Motegi zu gehen. Denn das Wetter ist zu dieser Zeit immer schlecht", kritisierte Rossi die Verschiebung des Motegi-Termins auf den Frühling, während man im vergangenen Jahr im Spätsommer gute Bedingungen vorfand.

Sollte die Zeitenjagd am Samstag nicht mehr möglich sein, dann ergibt sich die Startaufstellung aus den besten Zeiten der beiden Freien Trainings. Konsequenz: Valentino Rossi würde von der Pole-Position starten, weil er sich am Freitag bei trockener Strecke die Bestzeit gesichert hatte. Heute Vormittag wurde er bei leichtem Regen knapp von Tech-3-Yamaha-Pilot Colin Edwards geschlagen.

"Edwards ist ein netter Kerl und wir arbeiten oft zusammen", beschrieb Rossi den regen Datenaustausch zwischen der Werksmannschaft und dem Satellitenteam. "Er ist im Regen stark, man könnte ihn den 'Magier im Regen' nennen. Heute Vormittag war er deswegen auch einen Hauch schneller als ich. Das freut mich für ihn." Kritik übte Rossi am Einheitsreifen, der in Japan eingsetzt wird: "Wir brauchen mehr Reifen zur Auswahl. Die rechte Flanke ist zu weich, die linke zu hart. Das geht gar nicht."

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