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Sandro Cortese rechnet sich für das Rennen in Motegi recht gute Chancen aus © Ajo-Interwetten

Sandro Cortese ärgert sich über den Regen in Motegi, weil er eigentlich nicht vorhatte, nur aus der dritten Reihe in den Grand Prix zu starten

Nach dem exzellenten Saisonauftakt mit dem dritten Platz in Doha hatte sich Sandro Cortese auch für Motegi einiges ausgerechnet, aber der Regen machte ihm heute einen Strich durch die Rechnung: Weil das 125er-Qualifying abgesagt werden musste, wurde der neunte Platz im Freitagstraining für die morgige Startaufstellung herangezogen.

"Im trockenen Training von gestern hatten wir einige Probleme und haben mit dem Fahrwerk in die falsche Richtung gearbeitet", seufzte Cortese. "Obwohl das Setup total verkorkst war, haben wir nur eine Sekunde Rückstand. Trotzdem: Als Neunter wollte ich natürlich nicht starten, sondern viel weiter vorne stehen! Natürlich konnten wir gestern nicht wissen, dass die Quali komplett ins Wasser fällt, also zählt für morgen ein guter Start und dann will ich grad vorne dabei sein."

"Wir haben sehr viel am Fahrwerk gearbeitet und ein gutes Regensetup gefunden. Auch für trockene Verhältnisse konnten wir eine gute Richtung einschlagen", hielt der junge Deutsche fest. Insofern rechnet er sich für morgen - egal unter welchen Bedingungen - recht gute Chancen auf ein neuerliches Topergebnis aus. Das wäre vor dem Europaauftakt besonders wichtig für die Moral.

Zu seinem Gesundheitszustand sagte der Ajo-Derbi-Pilot abschließend: "Meiner Hand geht es nach zwei Wochen Ruhe wieder viel besser. Allerdings hat nach dieser Pause die Kraft etwas gefehlt. Den Haarriss am Mittelhandknochen habe ich mir ja ausgerechnet an der Gashand zugezogen und in Katar hat es jedes Mal ziemlich weg getan, wenn ich aufgemacht habe. Zum Glück habe ich keine Schmerzen mehr."

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