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Stefan Bradl schrammte auf Rang vier knapp am Motegi-Podest vorbei © Kiefer

Stefan Bradl und Sandro Cortese hatten sich für das Rennen in Motegi mehr ausgerechnet - Jonas Folger jubelt: "Der absolute Hammer"

Schon wieder haben es alle drei deutschen Piloten beim Rennen der 125er-Klasse in die Top-10 geschafft. Allerdings fehlte das absolute Glanzlicht, welches Sandro Cortese in Katar mit dem Podestplatz hatte setzen können. Stefan Bradl war diesmal nah dran, verpasste das Podest als Vierter aber knapp. "Es war ein sehr verrücktes Rennen", kommentierte der Kiefer-Aprilia-Pilot im 'DSF'.

"Am Anfang gab es ja noch nasse Bedingungen", so Bradl weiter. "Ich habe beim Vorstart geschaut, was die anderen machen. Ich war unglaublich nervös. Ich habe mich dann entschieden, ein komplettes Trockensetup zu nehmen. Das war die richtige Entscheidung. Ich wollte anfangs nicht zu viel riskieren. Zum Schluss war die Pace okay. Iannone ist aber ziemlich aggressiv gefahren und lief ständig Gefahr, zu stürzen. Ich wollte ihm folgen, war dann aber wirklich am Limit. Auf das Podium wäre ich aber schon gerne gekommen."

Sandro Cortese konnte die guten Eindrücke aus dem Training nicht ganz bestätigen. Bei seiner Fahrt auf Rang sechs spielten die Reifen eine wichtige Rolle. "Die ersten Runden waren wirklich unglaublich schwierig. Wie viele andere, so bin auch ich auf Slicks ins Rennen gegangen. Da bin ich in den ersten Runden erst einmal weit zurückgefallen", sagte der Ajo-Fahrer. "Nach vier oder fünf Runden haben die Slicks dann langsam funktioniert. Es hat aber nicht alles gepasst, ich habe mit den Slicks unter diesen Bedingungen auch ein paar Fehler gemacht."

Der jüngste deutsche 125er-Pilot strahlte nach dem Rennen wieder bis über beide Ohren. Jonas Folger setzte seine sensationellen Leistungen in Motegi mit Rang acht fort. "Das Rennen war der absolute Hammer", jubelte der 15-Jährige. "Das ganze Wochenende war eigentlich ein ganzes Wetter-Chaos. Erst haben wir mit Regen gerechnet, doch auf meiner Einrollrunde habe ich dann gesehen, dass es schnell abtrocknet. Der Teer hat richtig gedampft. Dann haben wir Slicks draufgepackt. Das war anfangs etwas knifflig, aber dafür habe ich zum Schluss ordentlich Dampf machen können."

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