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Bremsprobleme: Casey Stoner war in Motegi kein Kandidat auf den Rennsieg © Ducati

Ducati-Pilot Casey Stoner verlor schon in der Anfangsphase des Großen Preises von Japan viel Zeit, weil er mit seinen Bremsen zu kämpfen hatte

Für Katar-Sieger Casey Stoner lief das zweite Saisonrennen der MotoGP in Motegie nicht ganz nach Wunsch. Zwar konnte der Australier von einer guten Position aus ins Rennen gehen, wurde aber schon nach wenigen Metern weit nach hinten durchgereicht: Die Bremsen machten dem Ex-Champion einen Strich durch die Rechnung. Erst nach einem Renndrittel konnte Stoner kontern und zeigte noch eine couragierte Fahrt. Mehr als P4 war letztendlich aber nicht drin für die Ducati-Speerspitze.

"Im Prinzip bin ich mit dem Rennen zufrieden, weil ich recht gut gefahren bin", sagte Stoner nach dem Auftritt in Japan gegenüber 'MotoGP.com' und kam auf die nicht idealen Rahmenbedingungen zu sprechen: "Das Team hat an diesem Wochenende den bestmöglichen Job gemacht. Jeder war da ja in der gleichen Situation - wir hatten einfach wenig Zeit, um uns vorzubereiten."

Trotzdem legte Stoner im Rennen ansprechende Zeiten vor - aber zu spät. "Wir konnten Rundenzeiten hinlegen, die mich ganz nach vorne hätten bringen können - wenn wir zu Beginn des Rennens nicht so viel Zeit verloren hätten", meinte der 23-Jährige. "Auf der Aufwärmrunde haben wir ein Problem mit meiner Vorderbremse festgestellt."

"Das hat sechs bis sieben Runden lang angehalten, sodass ich kein Vertrauen in meine Bremsen hatte", schilderte Stoner, warum er im Rennen zunächst gehemmt wirkte. "Das Resultat sieht jedenfalls schlimmer aus, als es hätte sein können. Wenn die Dinge in Jerez etwas besser laufen, dann kann ich von Anfang an mithalten und vorne mitmischen."

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