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Max Neukirchner hatte große Ziele, erlebte dann aber Enttäuschungen © Alstare

Max Neukirchner ist nach Assen frustriert: Beide Male fuhr er ganz vorn mit, ein Sturz und missglückte Setup-Änderungen machten aber alles zunichte

Zahlreiche deutsche Fans waren ins niederländische Assen gereist, um Alstare-Star Max Neukirchner anzufeuern. Und in beiden Rennen sah es zunächst so aus, als ob sie ihren Helden auch richtig feiern könnten. Doch in beiden Rennen kam es nach einem Superstart des Sachsen dann doch anders. Im ersten Rennen katapultierte sich Neukirchner von Startplatz sechs nach vorn und lag bald auf Rang zwei hinter Spitzenreiter Ben Spies.

In Runde sieben versuchte der Sache, den Yamaha-Piloten zu überholen und selbst die Führung zu übernehmen. Doch dabei passierte das Verheerende: Neukirchners Vorderrad rutschte Weg, der Sachse stürzte. Er konnte zwar wieder auf seine Suzuki steigen und weiterfahren, fand sich aber auf Platz 21 wieder. Von dort auf startete er eine Aufholjagd. Mit Wut im Bauch fuhr er Topzeiten und kämpfte sich wieder nach vorn, bis er schließlich auf Rang 13 ins Ziel kam.

Auch im zweiten Lauf schoss Neukirchner am Start wieder nach vorn und lag nach der ersten Runde auf dem zweiten Platz hinter Noriyuki Haga. Dann allerdings wurde er von Michel Fabrizion von der Piste gedrängt und musste kurz ausweichen. Dadurch fiel er zurück auf den fünften Platz. Ein Aufholjagd war diesmal nicht möglich. Denn zwischen den Rennen hatte Neukirchner Veränderungen an seinem Vorderrad vornehmen lassen. Das brachte aber nicht den gewünschten Erfolg, sondern sorgte dafür, dass die Suzuki sich nicht mehr so gut fahren ließ. Neukirchner verlor weitere Positionen und kam als Neunter ins Ziel.

"Ich bin mit großen Hoffnungen in diese Rennen gegangen, aber mit dem Ergebnis jetzt überhaupt nicht zufrieden", schrieb Neukirchner auf seiner Internetseite. Nach seinem Sturz im ersten Rennen war er "froh, dass ich hier noch in die Punkte fahren konnte."

Die Änderung, mit der er das Bike im zweiten Rennen noch besser an die Strecke anpassen wollte, "ging leider vollkommen nach hinten los. Ich konnte die Line nicht halten, weil das Bike massiv von hinten schob. Es ist frustrierend, nach den guten Tests in Monza und Trainings hier in Assen wieder nicht ganz vorne mitfahren zu können. Ich hoffe, mich in Monza wieder in der Weltspitze zurückmelden zu können."

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