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Max Biaggi kam im ersten Rennen auf Rang fünf, dann streikte die Kupplung © Aprilia

Max Biaggi fuhr im ersten Rennen in Assen auf den fünften Platz, im zweiten Rennen konnte Aprilia aber gleich nach dem Start zusammenpacken

Der Rennsonntag in Assen begann für das Aprilia-Team durchaus viel versprechend, er endete aber mit einem mittleren Desaster. Altmeister Max Biaggi fuhr im ersten Rennen von Startplatz zehn aus auf den fünften Platz und zeigte dabei einige starke Überholmanöver. Weniger gut lief es im ersten Rennen für seinen Teamkollegen Shinya Nakano. Der nach seiner Verletzung angeschlagene Japaner kam zwar ebenfalls gut weg und konnte sich auf Platz 15 halten. Doch in der 14. Runde rutschte er von der Strecke und musste aufgeben.

"Es war nicht allzu schlecht", bilanzierte Biaggi nach dem ersten Rennen. "Es war ein schwieriges Rennen. Ich bin etwas spät gestartet, deshalb bin ich hinter langsameren Piloten festgehangen, die nicht leicht zu überholen waren. Danach fand ich jedoch einen guten Rhythmus. Platz vier wäre aber zu weit weg gewesen."

Richtig dicke kam es für Aprilia dann im zweiten Rennen - denn da konnte das Team schon gleich nach dem Start zusammenpacken. Die Kupplung an Biaggis RSV4 brannte durch und der Italiener musste direkt wieder die Box ansteuern und aufgeben, noch bevor die erste Runde beendet war. Denn Teamkollege Nakano ging im zweiten Rennen erst gar nicht an den Start, weil er angesichts seines Gesundheitsszustands keine unnötigen Risiken eingehen wollte.

"Es ist natürlich sehr enttäuschend", sagte Biaggi. "Aber mit solchen technischen Problemen muss man am Anfang der Saison rechnen. So etwas kann passieren, die Maschine ist noch neu und befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Wir arbeiten jeden Tag daran, uns weiter zu verbessern. Jetzt müssen wir uns auf Monza konzentrieren, wo wir hoffentlich starke Rennen hinlegen können."

Und Teamkollege Nakano berichtete: "Das erste Rennen hatte gut begonnen, aber nach fünf Runden begann meine Schulter extrem zu schmerzen. Es war schwierig, die Kontrolle über die Maschine zu behalten und schließlich stürzte ich doch. Das Endergebnis dieses Wochenendes ist nicht gut, aber es war wichtig, dass ich wieder fahre und schaue, wie fit ich schon wieder bin. Ich wäre im zweiten Rennen gern gefahren, aber es war zu riskant. Ich wollte auch unnötige Schäden an der Maschine vermeiden."

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