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Ben Spies will ab sofort weiter siegen, aber sich weitere Ausfälle verkneifen © Yamaha

Yamaha-Star Ben Spies weiß, dass Siege allein nicht reichen, um Noriyuki Haga im Titelkampf einzuholen: Weitere Ausfälle darf er sich nicht mehr leisten

Ben Spies hat einen eindrucksvollen Start in seine liebe Debütsaison in der Superbike-Weltmeisterschaft hingelegt: Vier Superpoles und drei Siege, so lautet seine Bilanz nach vier Wochenenden. Doch da ist auch noch die andere Seite: Der Amerikaner hat sich zu viele Ausfälle geleistet und so konnte sein Rivale Noriyuki Haga (Ducati) seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf schon beinahe komfortable 60 Punkte ausbauen.

Noch ist für Spies der Kampf um die WM-Krone aber noch nicht gelaufen. Sein Landsmann Colin Edwards zeigte 2002, was möglich ist, als er einen Rückstand von 58 Punkten auf Troy Bayliss noch aufholte. Dass er Haga vom Speed her gewachsen ist, zeigte Spies im ersten Rennen in Assen, als er seinem Erzrivalen in der letzten Kurve noch den Sieg abjagte. Doch das amerikanische Yamaha-"Wunderkind" weiß, dass nicht nur Speed, sondern vor allem Konstanz der Schlüssel zum Titelgewinn ist.

"Das ist nicht die Art, wie ich um Weltmeisterschaften fahren möchte", wurde Spies von 'Eurosport' zitiert. "Ich hatte bisher der Nullnummern und ab jetzt muss ich perfekt sein. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als Rennen zu gewinnen, um in der Meisterschaft wieder aufzuholen."

Doch trotz der bisherigen Rückschläge ist Spies "stolz auf das Team und auf meine Leistung als Rookie in dieser Serie. Ich möchte immer noch versuchen, den Titel zu holen, aber es wird schwierig. Ich habe jedoch schon früher Rückstände aufgeholt und genau das muss ich jetzt wieder tun. Es ist recht früh ziemlich interessant geworden."

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